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Naturnahe Dachbegrünung mit und ohne Solaranlage für mehr Biodiversität und KlimaschutzNaturnahe Dachbegrünung: Ob flach oder steil – dieses Buch stellt unterschiedliche Begrünungen für kleine Dächer von Gartenhaus, Garage oder Nebengebäude vor, die sich mit etwas handwerklichem Geschick selbst bauen und gestalten lassen. Auch die Kombination aus Dachbegrünung und Solaranlage wird beschrieben. Brigitte Kleinod und Friedhelm Strickler erklären zunächst die ökologischen Grundlagen und die technischen Voraussetzungen. Anschließend geht es Schritt für Schritt darum, ein unbelebtes Dach in einen artenreichen Ort für Pflanzen und Tiere zu verwandeln. Konkrete Pflanzvorschläge mit Mengenangaben und Pflanzenlisten für unterschiedliche Standorte und Substratstärken sowie Querschnittszeichnungen helfen dabei. So können auch Wasserstellen für Vögel und Insekten, Sandflächen mit integriertem Totholz oder Nisthilfen für Tiere auf dem Dach entstehen. Das Dach ist damit auch besser an die Extreme der Klimakrise angepasst. Was beachtet werden muss, damit das Dach und die Bepflanzung lange halten, und welche Pflege eine gute Begrünung braucht, erklärt das Buch ebenfalls. 176 Seiten, 17,5 cm × 24,5 cm Illustrationen: Margret Schneevoigt Hardcover
Diebstahl, Mord und Trickbetrug - Kriminelle Machenschaften unter Tieren und Pflanzen Können Tiere von Natur aus böse sein? Überlebens- und Fortpflanzungsstrategien in der Natur sind das Ergebnis evolutionärer Anpassung. Somit sind die Beteiligten nicht wirklich Verbrecher. Die Verbrechen im Tier- und Pflanzenreich gehen weit über das Fressen und gefressen werden hinaus. Dieses Buch geht auf die wahren Verbrechen in der Natur ein, deckt aber auch die Hintergründe auf. Farina Graßmann geht raffinierten Täuschungsmanövern, hinterlistigen Fallen und dreisten Dieben in der Tier- und Pflanzenwelt auf den Grund und zeigt, welche Strategien dahinterstecken.Mit llustrationen von Cornelis Jettke192 Seiten, 216 x 136 x 15 mm, 278 gErscheinungsdatum: 17.02.2025
ACHTUNG: wir liefern das Buch nur innerhalb Deutschlands! Aus dem Ausland bestellen Sie bitte direkt beim Autor: Buchshop :: Startseite (shop-naturgarten-verlag.de) Der Weg der WildgehölzeWollen Sie wissen, warum heimisch (fast immer) mitteleuropäisch heißen muss? Oder wozu die riesige genetische Vielfalt da ist, die wir in verschiedenartigen Blättern, Früchten und Wuchsgrößen sehen? Und wieso heimische Weiden 934 Arten von Pflanzenfressern ernähren? Dicht gefolgt von heimischen Eichen mit 840 abhängigen Arten. Und warum die Bäume des Jahres Robinie (2020) und Rot-Eiche (2025) tierökologisch so schlecht abschneiden, obwohl sie von Naturschutzverbänden empfohlen werden? Oder wollen Sie einfach nur wissen, was passiert, wenn man den Heckenschnitt in der Hecke liegen lässt und was, wenn man ihn herausnimmt? Gibt es da Unterschiede? Ach so, Sie wollten nur etwas über die genetische Vielfalt der Mehlbeeren für Gärten erfahren? Oder wie man eine biodiverse Landwirtschaft, eine biodiverse Forstwirtschaft schaffen kann bzw. wie der Naturschutz und vor allem seine Verbände noch mehr beitragen können zur Bewältigung des Artensterben?Dann brauchen Sie, hmmmm…., ja, dieses Buch. Mehr geht nicht. Schnell bestellen, bevor es ein anderer tut. Sorry, wieder so ein blöder Witts. Wir haben genug gedruckt für alle…. Wir sind den Weg der Wildgehölze schon gegangen. Jetzt sind Sie dran. Unser war mühsam und glich zeitweise einer Fahrt durch ein unbekanntes Land. Ihrer ist leichter, denn wir haben einen Weg gefunden: Den Weg der Wildgehölze. Um es kurz zu machen. Es ist der Weg der Evolution. genauer der Koevolution. In acht Kapiteln nähern wir uns der Koevolution an, dem gemeinsamen Miteinander von Menschen. Tieren und Pflanzen. Anfangs verschaffen wir uns einen Überblick über Begriffe wie heimisch oder regional. Um zur Erkenntnis zu kommen, dass heimisch nur mitteleuropäisch sein kann. Und dass die genetische Vielfalt und Variabilität unserer Wildgehölze das größte Kapital für die Zukunft darstellt. Dann folgt ein zahlenreiches Kapitel über die Details der Nahrungsbeziehungen zwischen unseren Wildgehölzen und ihren tierischen Nutzern. Das haben Sie noch nirgendwo anders so konzentriert aufbereitet gelesen. Egal, was Sie lieben, Bienen, Schmetterlinge, Käfer, Säuger oder Vögel, keiner kommt zu kurz. Aber so richtig tief tauchen wir erst mit den Mikropflanzenfressern ein, denn erst hier offenbart sich die Vielfalt der wechselseitigen Anpassungen, also von Koevolution. Dass es diesbezüglich bei exotischen Gehölzen ziemlich mau aussieht, nur nebenbei. Leider prägen genau die oft unsere Wälder, öffentliches Grün und vor allem Gärten. Deshalb gehen wir ausdrücklich auf die Gefahren invasiver Neophyten ein und beleuchten gleichzeitig, welche Rolle der Klimawandel in Zukunft spielen wird. Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie reif für die Praxis. Wir zeigen aus unserem jahrzehntealten Erfahrungsschatz unzähliger Projekte, wie man mit heimischen Gehölzen umgeht, wie man sie plant, pflanzt und pflegt. Ein kleiner Abstecher zu Hecken sei erlaubt. Einen ziemlich großen Buchteil machen dann die Wildgehölzporträts aus. Hier haben wir alles reingeschrieben, was wir über unsere mitteleuropäischen Wildgehölze wussten und das mit möglichst vielen Verwendungsbeispielen gefestigt. Ganz am Schluss richten wir noch einen Appell an alle, vor allem aber an die Politik: Beseitigt alle Hindernisse auf dem Weg zu einer biodiversen Landschaft und einer nachhaltigen Zukunft. Dieses Buch macht es vor. Den Weg der Wildgehölze. 624 Seiten. 1143 Fotos, zahlreiche Tabellen und Illustrationen. Rezension von Monika Ratte (AK Naturgartenforum): Ich hatte mir auf den Naturgartentagen in Hagen das Buch über Wildgehölze von Witt u Kaltofen gekauft - eigentlich, weil ich mir ein vernünftiges Nachschlagewerk über Wildgehölze erhofft hatte. Vorweg: das hat auf jeden Fall geklappt! Auf über 150 Seiten werden in 45 Porträts speziell für Gärten geeignete und empfehlenswerte Arten ausführlich und bebildert vorgestellt, wobei viel Wert auf Standortansprüche und ökologische Bedeutung gelegt wird. Also genau das, was im Naturgarten interessiert. Aber, was der Titel nicht unbedingt vermuten lässt: die Artenporträts beginnen erst auf Seite 410. Davor hat das Buch noch viel mehr zu bieten. Bereits die ersten beiden Kapitel („Einstieg“ und “Grenzenlos heimisch“) sind ein flammendes Plädoyer für heimische Gehölze inklusive ausgezeichneter und gut verständlicher Erklärungen ökologischer Zusammenhänge. Diese 80 Seiten sind ausgesprochen gut und flüssig lesbar, zumal die etwa 20 Fußnoten tatsächlich überwiegend Literaturverweise oder Begriffsdefinitionen sind. Ganz anders Kapitel 3 „Genetische Vielfalt“, ebenfalls 80 Seiten stark, welches vor Kalauern, Anekdötchen und „lustigen Leseransprachen“ wimmelt. Es ist sicherlich Geschmackssache, ob man sowas mag, in jedem Fall unterbrechen diese Einschübe, oft auch verpackt in die 69 (!) Fußnoten, den Lesefluss immer wieder. Da dieses Kapitel zudem etwas langatmig ausfällt, beginnt man trotz sehr guten Layouts unwillkürlich irgendwann, zu blättern. Dabei ist der Inhalt ausgesprochen spannend und liefert Stoff für Diskussionen: Die Autoren setzen sich kritisch mit dem Konzept der sechs Vorkommensgebiete für Gehölzarten in Deutschland auseinander, sowie mit der Vorgabe, bei Neuanpflanzungen auf regionale Herkunft zu achten, um Florenverfälschungen durch "nicht gebietsheimische" Arten zu vermeiden. Es folgen 100 Seiten über Wildgehölze als Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Tiere. Die reichlich bebilderten und sehr ansprechend geschriebenen, verständlichen Darstellungen lassen nicht nur das Biologenherz höher schlagen: Nahrungsbeziehungen, Koevolution, Generalisten und Spezialisten... anhand zahlreicher Beispiele wird auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche überzeugend verdeutlicht, welchen Wert Blüten, Blätter und Früchte von Wildgehölzen für Insekten, Vögel und Säugetiere haben. Nach dem xten Beispiel gerät man zwar in Versuchung, etwas quer zu lesen – dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb kommt die Botschaft an: Wildsträucher sind ein unverzichtbares Element im Ökosystem, insbesondere in Form von Hecken haben sie eine wichtige Funktion als Lebensraum und als „Straßen der Natur“. Und es gibt ganz praktische Tipps für den eigenen Garten: „Hecken sollten im Grundgerüst aus Weißdorn, Schlehen und Wildrosen bestehen“. Wenn Platz ist, werden außerdem explizit empfohlen: Salweide, Haselnuss, Brom- und Himbeere, Feldahorn, Vogelbeere, sowie heimische Vetreter von Buchen (Carpinus), Heckenkirschen (Lonicera), Kreuzdorn (Rhamnus), Hartriegel (Cornus) und Apfel (Malus). Sehr positiv ist anzumerken, dass es nicht bei der Darstellung von tierischen Nutzerzahlen bleibt, sondern es werden stets biologische Phänomene und Zusammenhänge dargestellt. So erfährt man in diesem Kapitel viel Spannendes über die Verbreitung von Früchten und spezielle Anpassungen und Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen. Über das Thema Raupenfutterpflanzen wird übergeleitet zu einem oft vernachlässigten Thema enormer ökologischer Bedeutung: die sogenannten Mikropflanzenfresser (MPFs). Damit sind alle pflanzenfressende Klein-Organismen gemeint, also neben Käfern, Schmetterlingsraumen, Blattwespen und Blattläusen insbesondere auch mit bloßem Auge gar nicht sichtbare Pflanzenfresser wie Pilze, Blattminierer und Gallen. Witt und Kaltofen stellen auf Basis der Datenbank „www.bladmineerders.nl“ dar, welch umfassenden Wechselbeziehungen zwischen Wildgehölzen und Mikropflanzenfressern bestehen. Und sie versäumen es auch nicht, auf „das große Ganze“ hinzuweisen und Nahrungsketten und Sekundärkonsumenten in den Blick zu nehmen. Nach Lesen dieses Kapitels betrachtet man (nicht nur) eine Weide im eigenen Garten mit anderem Blick. Und man stellt beruhigt fest, dass Wild- und Kulturobst durch teils jahrtausendelange Coevolution mit tierischen Nutzern ein Sonderstatus zuerkannt wird: sie können als Ergänzung zu heimischen Wildgehölzen sogar das „Tüpfelchen auf dem i“ sein. Zum krönenden und sehr praxisorientierten Abschluss stellen die Autoren den Nutzen, bzw. besser Nicht-Nutzen exotischer Sträucher und Gehölze (Neophyten) für heimische Pflanzenfresser dar. Anschaulich, sehr differenziert, fachlich fundiert und durch zahlreiche Literaturdaten belegt bringen sie die Problematik auf den Punkt mit der Aussage, die nicht nur für die allseits verbreitete Lorbeer- Kirsche zutrifft: „Ihre Blätter sind tierökologisch gesehen so gut wie Plastik“. Angesichts der Vielzahl an Studien, die diese Aussage belegen, wundert man sich unwillkürlich, warum dieses Wissen von Baumschulen und Gartencentern so konsequent ignoriert wird. Da der Laie oder Naturgarten-Anfänger angesichts deren üblichen Angebots oft gar keine Chance hat, zwischen exotisch und heimisch zu unterscheiden und auszuwählen, nennt dieses Kapitel auch konkrete Alternativen zu häufigen exotischen Ziersträuchern - sehr hilfreich! Während die meisten exotischen Gehölze „nur“ nicht nützlich sind, gibt es auch solche, die aktiv Schaden anrichten: die invasiven Neophyten. Diesen widmet sich das 5. Kapitel. Schnörkellos, verständlich und erneut durch zahlreiche Literaturquellen belegt wird erklärt, welche Gehölze als invasive Neophyten eingestuft werden und auf welche Weise und warum sie heimische Ökosysteme nachhaltig zerstören. In diesem Zusammenhang revidiert Witt klipp und klar seine früheren Aussagen zum Sommerflieder und appelliert an die Leser, auf diesen zu verzichten. Auch das Thema Hybrisidierung wird angesprochen. In diesem Kapitel erhält man als Leser eine Ahnung von den bürokratischen Mühlen im Naturschutz. Anhand des Blasenstrauchs (heimisch in Südeuropa und dem südlichen Mitteleuropa) wird der Unterschied zwischen Invasion und Kolonisation erklärt und es wird erläutert, zu welch absurden Blüten es führen kann, wenn „administrative Grenzen, die die Naturschutzpolitik bestimmen“ zur Einteilung in „heimisch“ oder „nicht heimisch“ herangezogen werden. Schließlich wird auch das Thema Klimawandel angesprochen, denn „Die Folgen des Klimawandels sind dabei genauso subtil wie die invasiver Arten“, und es wird gezeigt, warum Exoten die falsche Antwort und sogenannte Klimabäume eine „exotische Sackgasse“ sind. Dieses Kapitel endet mit einem Leitfaden zur Gehölzauswahl einschließlich „Entscheidungsbaum zur Beurteilung der Eignung von Gehölzarten für die Verwendung im Siedlungsraum unter ökologischen Gesichtspunkten“. Spätestens jetzt wird das Buch zum Lehrbuch nicht nur für Ökologie sondern auch für Naturschutz und Planung. Nach diesen gut 300 Seiten geht es in die Wildgehölz-Praxis (Kapitel 6) – und hier hauptsächlich um die professionelle Planungspraxis für den öffentlichen Raum: Standortansprüche, Gestaltung, Vermehrung, Pflanzmethoden, Verbissschutz, (maschinelle) Heckenpflege usw. Viele Informationen und z.B. die tabellarische Übersicht über die Eigenschaften und Ansprüche heimischer Gehölze sind jedoch auch für den privaten Naturgärtner hilfreich. Sehr aufschlussreich ist die „Hitliste häufiger Fehllieferungen“ (exotische statt heimische Art) inklusive Beschreibung der Merkmale, anhand derer man den Unterschied erkennt. Im „Hecken-Spezial“-Kapitel räumen die Autoren gnadenlos auf mit weit verbreiteten Missverständnissen über die allseits beliebten Benjes-Hecken (“der Begriff wird vielfach falsch gebraucht und genauso falsch gelehrt“) und geben Tipps, wie man es richtig macht. Immerhin wird auch den als vermeintliche Benjes-Hecke häufig angelegten „Schichtholzwällen“ eine Bedeutung als „tierökologische Bereicherung“ zugestanden. Nur eine Hecke wird sowas eben nie. Dann, nach sage und schreibe gut 400 Seiten, beginnen die Artenporträts. Hier liegt der Fokus klar auf für Gärten geeignete Wildgehölze. Auf Basis des bisher Gesagten zum Thema einheimisch und ökologischer Nutzen werden Arten und Sorten eingeordnet und man findet ausführliche Informationen zu Standort, Wuchsform usw. , alles sehr aussagekräftig bebildert. Dieser Teil schließt mit dem Satz „Das hier ist ein Mutmacherbuch“ und klaren Handlungsempfehlungen zum „Tiere pflanzen“, nicht nur im eigenen Garten. Statt eines Nachwortes endet das Buch mit einem 30 Seiten umfassenden grundsätzlichem Kapitel zu den Themen Biodiversitätskrise, Insektensterben und Artensterben generell. Hier geht es weit über das Thema Gehölze hinaus und wird auch gesellschaftskritisch. Es werden vermeintliche Grundsätze hinterfragt und widerlegt („Das Narrativ vom Wald als natürlicher Klimax-Gesellschaft“) und verschiedene Handlungsfelder aufgezeigt (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Siedlungsbereich). Die Autoren beschränken sich aber nicht darauf, auf Probleme hinzuweisen, sondern liefern etliche „Ideen für eine biodiverse Zukunft“ in Form konkreter Vorschläge und Empfehlungen. Sie setzen sich sehr kritisch mit bestehenden Naturschutzkonzepten und bürokratischen Hürden auseinander und betonen die Notwendigkeit wissenschaftlicher Untersuchungen. Fazit: Das Buch „Wildgehölze – Heimische Gehölze für Gärten und andere Freiflächen“ von Witt und Kaltofen ist viel, viel mehr als ein Nachschlagewerk über heimische Wildgehölze. Es ist eine gut verständliche, umfassende und überzeugende Einführung in Ökologie, Naturschutz und Planung von Gärten und öffentlichen Flächen, ergänzt um 150 Seiten Artenporträts heimischer Gehölze. Auf Basis umfangreicher Literaturrecherchen und eigenen Untersuchungen und Beobachtungen wird die enorme ökologische Bedeutung von Wildgehölzen veranschaulicht. Die Vielfalt an Informationen wird nach jedem Kapitel zusammengefasst. Das Buch ist sehr gut lesbar geschrieben (Ausnahme von der Regel: Kapitel 3), reichlich und aussagekräftig bebildert und hat ein sehr übersichtliches und ansprechendes Layout. Dieses Buch dürfte gern zur Pflichtlektüre von Gartenplanern, Baumschulbetreibern und allen im Naturschutz Tätigen werden. Privaten Gartenbesitzern sei es ebenfalls wärmstens ans Herz gelegt. Die Gesamtaussage zum Thema Wildgehölze wird im letzten Satz auf Seite 600 perfekt zusammengefasst: „Wir retten nicht die pflanzliche oder tierische Biodiversität. Wir retten uns“.
Dies ist ein digitales Produkt. Die Bereitstellung erfolgt nach Zahlungseingang als PDF. Praxishandbuch für Spiel- und Freiräume in Hamburg Das Praxishandbuch der Landschaftsarchitektinnen Susanne Brehm und Kirsten Winkler zeigt, wie die Naturnähe von Bestandflächen bewertet werden kann und wie deren Aufwertung möglich ist. Es liefert praxisorientierte Empfehlungen zur Neuanlage von Naturnahen Flächen und zu deren Pflege. Vegetationstypen werden differenziert nach Standortverhältnissen dargestellt und naturnahe Spieleinbauten beschrieben. Ein Ampelsystem verdeutlicht die Kriterien.Unsere Kinder sind unsere Zukunft.So hören wir es in jeder Sonntagsrede und wir alle würden diese Aussage sicher bestätigen. Dennoch sind gerade die Orte, an denen Kinder sich aufhalten, oft vor allem von Eintönigkeit, Naturferne und Vernachlässigung geprägt: Schulgebäude verfallen, Außengelände werden nur mit Rasenmäher und Laubbläser gepflegt, defekte Spielgeräte werden nicht mehr ersetzt. Anstelle von kühlen Erholungsräumen im Grünen bieten Kindergärten und Schulhöfe Sommerhitze, verstärkt durch Asphalt- und Pflasterflächen. Das sind keine schönen, ermutigenden Orte, die wir uns doch für die Entwicklung unserer Kinder eigentlich alle wünschen.Warum ist das so? Die Antwort darauf ist oft so einfach wie erschreckend: Das machen wir schon immer so. Wie in jedem anderen Teil unserer Gesellschaft tun sich auch alle Beteiligten beim Bau und Betrieb von Kindertagesstätten, Schulen und Spielplätzen schwer, die Freianlagen anders zu planen und zu bauen, als sie es aus ihrer eigenen Kindheit und Umgebung kennen. Aber: wir müssen neue Wege gehen, wenn wir andere Ergebnisse erzielen wollen.Neue Wege bedeutet für alle Beteiligten, Neuland zu betreten und zukünftig andere Inhalte zu planen, zu berechnen und auch auszuschreiben. Der Wunsch und die Idee müssen also ganz konkret in praktisches Tun umgewandelt werden können, um Form anzunehmen. Hierbei möchte dieses Buch unterstützen: Es ist ein Handbuch von zwei erfahrenen Praktikerinnen für die Praxis. Die Merkmale einer naturnahen Anlage werden erläutert und in zwei Standards aufgefächert: Gelb für einen anzustrebenden Standard, der sich aber auch noch an bisherigen Vorgaben und Lösungen orientiert und eine Mischform darstellt, und Grün für den naturnahen Idealstandard, der stellenweise stark von bisherigen Vorgaben abweicht und sich wahrscheinlich nicht immer verwirklichen lässt. Sie können und dürfen selbst wählen, was sie in welcher Intensität planen wollen – nur rot markiert ist die Ausführung, die wir zukünftig auf naturnahen Anlagen vermeiden müssen.Dabei können Sie in im ersten Teil des Buches Vegetationstypen auswählen und Merkmale für Naturnähe dort nachschlagen – vom Einzelbaum über Gehölzflächen, Wiesen bis hin zu begrünten Flächenbefestigungen. Der zweite Teil beschäftigt sich mit naturnahen Spieleinbauten und erklärt, wie naturnahe Spielmöglichkeiten gebaut werden können, die als Ergänzung oder Ersatz von oft kostenintensiveren Spielgeräten eingeplant werden können und Kindern das freie Spiel in einem naturnahen Gelände ermöglichen. Natur ist überall – lassen wir sie zurückkehren in das Leben unserer Kinder!Bei diesem Werk haben sich drei unterschiedliche Partner zusammengefunden: die Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH, SBH|Schulbau Hamburg und der NaturGarten e.V. Naturnahe Baustandards sollen auf Hamburger Schulhöfen teilweise zur Regel werden und mit dem SBH der Hansestadt Hamburg ist erstmalig eine Behörde die Initiatorin für diese Veränderung. Daher gehen die Pflanzlisten und Bodentypenbeschreibungen vom Hamburger Raum aus. Wir alle wünschen uns Nachahmung bundesweit!Dieses Buch ist das Ergebnis von mehr als zweijähriger intensiver Arbeit. Und allen Beteiligten wurde dabei klar: Es ist nur ein erster Schritt Richtung Natur. Als nächstes folgt eine Zusammenstellung von Muster-Leistungsverzeichnissen als Praxishilfe. Und Erweiterungen und Fortführungen sind bereits beabsichtigt.Nutzen Sie dieses Buch als praktisches Nachschlagewerk und Anleitung für neue Wege, damit auch die Kinder von morgen natürlich eine Zukunft haben. Karin StottmeisterAK Naturerlebnisräume - NaturGarten e.V.
Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere gestalten Gleich loslegen mit vielen Profi-TippsWir wollen einen Naturgarten – und jetzt packen wir es an! Naturgärten tun gut. Sie bieten uns Naturerlebnis, Naturgenuss – und Lebensräume mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig machen sie es möglich, im eigenen Lebensumfeld zwei der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit aktiv anzugehen – die Klimakrise und den dramatischen Rückgang der Biodiversität. Doch schnell tun sich für Naturgarten-Neulinge viele Fragen auf: So »anders« und ungewohnt ist manches gegenüber der gewohnten Weise, im Garten zu arbeiten. Welche Pflanzen soll ich verwenden? Jätet man noch Unkraut? Was wünschen sich die Insekten wirklich? Andererseits möchte man auch gleich im Garten loslegen. Beiden Bedürfnissen wird dieses Buch gerecht: Es beantwortet die allerersten, brennenden Fragen zu ökologischen Hintergründen sowie sinnvoller Naturgartenanlage und Pflege. Zugleich erleichtern konkrete Projekte den persönlichen Einstieg und erste Gestaltungen, ob komplette Neuanlage oder nur ein kleines Beet. Dieses Buch macht Mut, den Einstieg zu wagen und Schritt für Schritt den eigenen Naturgarten fachlich fundiert zu bauen und wachsen zu lassen. 192 Seiten, 17,5 cm × 24,5 cmHardcover
Gärtnerinnen und Gärtner, kommunale Beschäftigte und Interessierte finden in diesem Handbuch Informationen über Blühflächen, Blumenwiesen, Sickermulden oder Fassadenbegrünungen und Trockenmauern, Lebensraumholz und weitere naturnahe Elemente. Anschaulich und praxisnah wird für alle wichtigen öffentlichen und gewerblichen Flächen die Bodenvorbereitung, Anlage und Pflege beschrieben.Pflanzenlisten passend zu den jeweiligen Lebensräumen und Textbeispiele als Hilfestellung bei der Formulierung von Ausschreibungstexten zur Anlage und Pflege helfen bei der direkten Umsetzung. Somit kann dieses Handbuch schnell ein ständiger Begleiter auf der Baustelle werden.Herausgegeben wird dieses Handbuch von vier Organisationen, die ein Ziel verbindet: Biodiversität fördern. Dafür setzen sich die Heinz Sielmann Stiftung, der NaturGarten e.V., der Naturpark Our in Luxemburg und das Umweltzentrum Hannover e.V. seit vielen Jahren in ihren Wirkungsbereichen ein.Durch die Herausgabe dieses praxisnahen Leitfadens möchten sie Menschen für die nachhaltige Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im besiedelten Raum begeistern und dazu beitragen, dass öffentliche Grünflachen und Firmengelände auf Dauer zu Rückzugsgebieten für die lokale Flora und Fauna werden. Die Texte wurden von Experten des REWISA-Netzwerks und von Bioterra auf ihre Umsetzbarkeit auch in Österreich und in der Schweiz geprüft. 2. Auflage, 208 Seiten, 16 cm × 22,5 cmFotografie: Stefanie BielHardcover
Der Vier-Zonen Naturgarten – Garten-Ökozone 4 In jedem Garten Naturnahe Wasserwelten ermöglichen und stimulieren das Leben auch jenseits des Ufers, im gesamten Gartenraum, in Wohnumfeldern, Städten, Landschaften und in jeder Ecke des Planeten. Das Buch 368 lesestarke Seiten, über 1050 attraktive Skizzen, erklärende Tabellen und eindrucksvolle Bilder mit lebendigen Wasserwelten und ihren faszinierenden botanischen und tierischen Arten. Sechs große Themen bauen das Buch. Idee toppt Idee! Inhalte, Projekte Wasserwelten bauen und gestalten: der Musterteich, Wege im/am/ durch Wasser, Traumpfad am Wasser, Mini-, Groß- und Kleinteiche, Teichsysteme, Panorama-, Felsen-, Schwebe-, Hang-, Treppen-, Stufen-, Schatten-, Licht-, Fenster-, Balkon-, Terrassen- und Spielteiche, naturnahe Schwimmteiche, Erlebnisterrasse, Totholzburg, Großteiche, Sickermulden, … längst nicht alles! Pflanzen: Ufergestaltungen mit Pflanzplänen, Unterwassergestaltungen, botanische Highlights, Lieber-nicht-Pflanzen, Pflanzenästhetik, -funktionen, -standorte und -pflege, umfangreiche Pflanzenlisten mit Beschreibungen … großartig wird’s! Tiere der Wasserwelten: zurück in Ihren Garten, hinreißend schön, öko-wertvoll. Sie bauen ihre Reiche, lernen wie´s geht! Erleben: Wasserwelten, Generationenevent vor der Haustür! Begeisterte Kids, Work-Life-Balance mit Nervenkitzel und Abenteuer. Machen Sie sich auf was gefasst! Wissen: Naturnahe Wasserwelten, mehr als Loch mit HaZweiO, Schatzkisten des Lebens! Wir lernen, wir verstehen! Bio, Ökologie, Physik ohne Panik! Geht wirklich. Ich zeig´s Ihnen! Der Planet: Biosphäre schützen, zu Hause beginnen! Mehr als ein Gartenbuch, ein Buch über Sie, Kinder, Enkel, die anderen und einen großartigen Planten, der tägliche Verteidigung benötigt, ein „Ja“ von Tätern, die beharrlich tatsam bleiben, damit Zukunft bleibt, die jetzt beginnt. Clip-Highlight Kino im Buch! Serengeti der Wasserwelten, Traum im Wohnzimmer, Wirklichkeit im Garten! Über 60 Clips als QR-Codes im Buch. Wo gibt es sowas?! Sich vom Festival der Arten verzaubern lassen, schon im Lesezimmer, und bald im Garten! – Eine aufwendige Server- und Cliptechnik läuft im Hintergrund des Buches.
Rasen und Wiesen verstehen, Lebensräume neu entwickeln Mit Rasen die Artenvielfalt fördern und das Klima schützen – dieser Vorschlag der Naturgartenplanerin Ulrike Aufderheide überrascht. Gilt der sattgrüne Grasteppich doch oft als Inbegriff naturfeindlichen Gärtnerns. Doch dieses Buch macht schnell klar: Rasenflächen sind besser als ihr Ruf. Werden sie naturnah angelegt und biodiversitätsfördernd gepflegt, gewinnen wir eine Vielzahl von Naturerlebnissen und zudem Flächen, die in der Klimakrise gut funktionieren. Kurzrasige, blütenreiche Flächen gehören seit Jahrmillionen zu unserer Natur und viele Pflanzen und Tiere sind genau an diesen Lebensraum angepasst. Gut verständlich skizziert die Diplom-Biologin die naturwissenschaftlichen und kulturhistorischen Zusammenhänge. Ihr Fazit ist ermutigend: Gärten ähneln in ihren Grundzügen diesen Naturlandschaften. Direkt vor unserer Haustür haben wir also eine große Chance, die Artenvielfalt zu fördern. Das Buch ist unentbehrlich für die naturnahe Neuanlage oder Umgestaltung und die biodiversitätsfördernde Pflege von blütenreichen Rasen und Wiesen. Passende Listen mit heimischen Pflanzen für attraktive Wiesenbeete und Porträts faszinierender Partnerschaften von Pflanzen und Tieren machen Mut, aktiv zu werden. Neue Rasen und Wiesen braucht das Land! 176 Seiten, 17,5 cm × 24,5 cm, Hardcover
Faszinierende Partnerschaften zwischen Pflanzen und Tieren - 18 attraktive Lebensräume im Naturgarten gestalten Kann man Tiere pflanzen? Ja, das geht! Denn Pflanzen und Tiere haben sich im Laufe der Evolution aneinander angepasst. Sie passen zusammen wie ein Schlüssel in ein Schloss. So darf man Stieglitze erwarten, wenn man Wilde Karden pflanzt, Hauhechel-Bläulinge beim Hornklee oder Holzbienen beim Blasenstrauch. Dieses Buch stellt 18 attraktive Partnerschaften zwischen Pflanzen und Insekten oder Vögeln vor. Jeder Partnerschaft ist ein typischer Lebensraum im Naturgarten zugeordnet. Lebendig und ökologisch wertvoll zugleich lassen sich damit alle Standorte im Garten gestalten – vom Blumenrasen bis zur Wildstrauchhecke. Zudem bieten sie tolle Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, der Natur zu begegnen. Ulrike Aufderheide stellt die Tiere und Pflanzen mit ihren Bedürfnissen und Besonderheiten vor, macht ökologische Zusammenhänge verständlich und erklärt praxisnah, worauf es ankommt, damit die kleinen Lebensgemeinschaften gelingen. Wollen Sie Stieglitze im Garten? Pflanzen Sie Wilde Karden – dann kommen die Vögel ganz von selbst. Dieses Buch wurde ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2020 von Schloss Dennenlohe als bestes Buch in der Kategorie »Tiere im Garten«. 176 Seiten, 17,5 cm × 24,5 cm, Hardcover
Eine Bilderbuchgeschichte über kindliche Trauer und heilsame Naturerfahrung. Ein Plädoyer für mehr Leben auf Friedhöfen Opa ist tot. Alle sind traurig. Doch Hummelchen ist fest entschlossen, Opas Platz auf dem Friedhof zu einem lebendigen Ort zu machen, an dem sich auch Insekten heimisch fühlen. Hummelchen setzt sich dafür ein, dass blühende Gräber, summende Bienen und farbenprächtige Schmetterlinge Opas Erinnerung ehren. Diese berührende Geschichte hilft Kindern nicht nur bei der Verarbeitung von Trauer, sondern regt auch zum Nachdenken über die starren Normen der Bestattungskultur an. Das Buch enthält auch einen faszinierenden Sachinformationsteil über den einzigartigen Lebensraum Friedhof. Junge Leser erfahren spannende Fakten über die Bedeutung von Friedhöfen als Zufluchtsort für Tiere und Pflanzen sowie über ökologische Zusammenhänge. Kreative Gestaltungsvorschläge laden dazu ein, einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt auf Friedhöfen zu leisten. “Im Leben nicht” ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das mit Empathie, Sachwissen und fantasievoller Erzählung ein Plädoyer für mehr Leben auf Friedhöfen ist. Ab 4 Jahren. 36 Seiten, 27,5 x 21,0 cm, Bilderbuch Papier aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft Pflanzenölfarben Lack auf Wasserbasis Schutzkaschierung aus Papier Klimaneutraler Druck Hergestellt in Deutschland Cradle to Cradle-zertifizierter Druck Rezension von unserem AK Buchempfehlung (Berthold Daubner): Traditionell werden Gräber oft in klassischer Weise bepflanzt, ein Vorgehen, das häufig sogar durch die Friedhofsordnung vorgeschrieben ist. Diese Art der Wechselbepflanzung belastet jedoch unsere Umwelt erheblich. Es ist daher an der Zeit, alternative Methoden wie die naturnahe Grabbepflanzung in Betracht zu ziehen. Das Buch "Im Leben nicht! Ein Naturgrab für Opa" von Susanne Maria Emka greift diese Thematik auf. Es bedient sich eines kindgerechten Ansatzes, um das komplexe Thema Grabgestaltung zu vermitteln. Anstatt direkt mit der Gestaltung eines naturnahen Grabes zu beginnen, führt das Buch schrittweise an das Thema heran und zeigt auf, dass in jedem Abschied auch ein Neubeginn liegt. Die Idee, dass ein natürlich gestaltetes Grab individueller sein kann und der verstorbenen Person näher steht, wird einfühlsam behandelt. Abschließend bietet das Buch praktische Tipps zur Gestaltung und Pflege eines solchen Grabes. Das Buch eignet sich sehr gut für Kinder ab 4 Jahren. Weitere Stimmen zum Buch: »Jeder Abschied ist individuell – deshalb wird auch das Erscheinungsbild unserer Friedhöfe immer bunter und vielfältiger. Wie die eigene Trauer in ein aktives und kreatives Gedenken an die lieben Menschen, die wir verloren haben, übergehen kann, das erfahren die jungen Leserinnen und Leser dieses Buchs auf kindgerechte, lebensbejahende Weise.« Dr. Simon J. Walter – Stiftung Deutsche Bestattungskultur. »Ein liebevoll gestaltetes Buch, das Kinder im Prozess des Abschiednehmens abholt und begleitet. Die ganze Familie wird dazu angeregt, ins Tun zu kommen, was sich in der Trauer wohltuend anfühlen kann. Darüber hinaus wird der Blick auf eine nachhaltige Abschiedskultur geweitet, die nicht nur unsere Umwelt schont, sondern auch den Zugehörigen guttut. Inspirierend!«Betty Petri, Familientherapeutin und Trauerbegleiterin
Heute wird den Pflanzen aufgetischt: Wer Gemüsepflanzen, Obst und Blumen im Garten ökologisch gut versorgen und vor Fraßfeinden schützen möchte, verzichtet auf künstliche Dünger und Spritzmittel. Stattdessen kommen vor allem natürliche Mittel auf pflanzlicher Basis zum Einsatz. Brennnesseljauche, Beinwellbrühe und Knoblauchtee sind im Biogarten beliebt. Doch was bringen diese selbst gemischten Kräutermixturen? Wie wirken sie und wie kann man sie einsetzen? Antworten auf diese Fragen finden sich im Buch der Gartenexpertin Natalie Faßmann. Von A wie Ackerschachtelhalmbrühe bis Z wie Zwiebeljauche stellt es geeignete Pflanzen und ihre Zubereitungen zum Düngen und Stärken vor. Genaue Rezepte erklären Schritt für Schritt, wie man wirksame Pflanzenauszüge für unterschiedliche Zwecke richtig zubereitet und anwendet. Praktische Tipps rund ums Düngen im Biogarten und fertige Kräuterauszüge runden das Buch ab. Wer seinen Garten mit Jauchen, Brühen, Tees und Co. gut zu versorgen weiß, darf sich auf gesunde Pflanzen und reiche Ernte freuen. Es lohnt sich, Kräuterauszüge für Pflanzen herzustellen! 5. Auflage, 160 Seiten, 14 x 21,5 cm, Hardcover Illustrationen von Karin Bauer
Heimische Moore, ihre Bewohner und ihre Bedeutung im Klimaschutz Sie sind eine Riesenchance in der Klimakrise – doch nur, wenn wir uns auf ihre Seite schlagen: die Moore. Warum wir sie schützen müssen und was wir damit gewinnen können, das zeigt Farina Graßmann in ihrem neuen Buch. Welche unterschiedlichen Moore gibt es? Welche Tiere und Pflanzen leben dort? Welche Gefahren drohen ihnen? Und was können wir tun, um diesem Lebensraum und seinen Bewohnern zu helfen? Diese und andere Fragen beantwortet die Naturfotografin in ihrem Buch und wirbt für die Wunderwelt Moor: In Text und Bild lässt sie diese Welt lebendig werden – und nährt den Wunsch, sie zu schützen, als Erholungsort zu bewahren und neu zu sehen. Grüne Moospolster im Bergwald, stille Seeufer, wo sich Torfinseln im Wasser spiegeln, oder baumlose Weite, wo farbenfrohe Falter gaukeln – Moore sind vielgestaltig und höchst gefährdet: Nur fünf Prozent der Moore sind hierzulande nicht entwässert und nur zwei Prozent weitgehend natürlich. Dabei können sie immense Mengen an Kohlenstoff speichern, und das Jahr für Jahr – sofern sie intakt und nass sind. Mehr Moor muss nass! 176 Seiten, 16 cm × 22,5 cm, Hardcover, 445 g Fotografie: Farina Graßmann
Klug planen und naturnah gestalten bei Trockenheit In Zeiten der Klimakrise wird uns bewusst, welch wertvolle Ressource Wasser ist. Trockenphasen wirken sich auch bei uns in Mitteleuropa negativ aus. Umso wichtiger ist es, das nasse Geschenk vom Himmel sinnvoll zu nutzen. Im Garten können wir es speichern und zum Gießen verwenden, wir können damit Teiche füllen, die auch für die Tierwelt wichtiger Lebensraum und Trinkwasserquelle sind. Regenwasser lässt sich in Gründächern zwischenspeichern und erzeugt dort durch Verdunstung ein angenehm kühles und feuchtes Mikroklima. Über sickerfähige Mulden und Flächen wird überschüssiges Regenwasser dem Grundwasser zugeführt, so trägt es nicht zu Überschwemmungen bei. Die Landschaftsplanerin Paula Polak ist Expertin für naturnahes Grün und Regenwassermanagement. Anschaulich erklärt sie in ihrem Buch die Grundprinzipien von Regenwassernutzung, Teichbau und einigen Naturgartenelementen. Mithilfe zahlreicher Beispiele für naturnahe Gestaltung und Bepflanzung zeigt sie, wie man dies im eigenen Garten verwirklichen kann – für eine lebenswerte Zukunft in einem grünen und biodiversen Umfeld. 176 Seiten, Hardcover, 440g
ACHTUNG: wir liefern das Buch nur innerhalb Deutschlands! Aus dem Ausland bestellen Sie bitte direkt beim Autor: Buchshop :: Das Wildpflanzen Topfbuch (shop-naturgarten-verlag.de) Ausdauernde Arten für Balkon, Terrasse und Garten. Nachhaltig, pflegeleicht, lebendig und tierisch gut. Er hätte es doch sein lassen können und einfach nachdrucken? Nein, Witt will partout nicht: Aber musste es gleich eine Verdopplung sein? Wahnsinn! Statt 396 Seiten nun der Doppelband mit 806 Seiten. Statt 720 Fotos nun 1521. Unglaublich viele neue Arten und Beispiele. Besonders spannend die neuen Kapitel Tier-Pflanzen und Super-Tierpflanzen. Freuen Sie sich auf spezielle Glockenblumen, besondere Lauche und mehr. Und erst die Fußnoten! Schrecklich? Schön? Erlesen Sie die Lust am Leben. Vor 30 Jahren begann Reinhard Witt, die ersten Wildblumen in Töpfe zu pflanzen. Damit begann eine Bewegung, die immer stärker und stärker wird. Heimische Wildpflanzen auf dem Balkon sind dabei Mainstream zu werden. Das ist wunderbar so und nutzt auch dem Naturschutz. Heimische Wildpflanzen in Töpfen und Kästen sind praktizierter Tierartenschutz. Besser geht es nicht. Dieses Buch ist ein Werk vieler begeisterter, fleißiger Hände. Abertausende haben das Topfbuch auf ihre Weise durchprobiert, aus ganz Europa trudelten Rückmeldungen ein. Begeisterung an Wildblumentöpfen scheint ansteckend zu sein. Besonders viel Zuspruch erfuhr das Thema von Menschen in Großstädten, wo Natur als Randerscheinung auftritt. In Hamburg, Berlin, München, Stuttgart, Frankfurt, Dresden, Bremen, Zürich, Bern, Graz, Linz und anderswo muss es inzwischen zahllose Wildpflanzenbalkone geben. Ermutigend! Gleichzeitig wurde fleißig experimentiert, mit Pflanzen, für die Reinhard Witt nie Platz hatte. Die Rückmeldungen zeigen, dass Topfgärtnerei ein ausgesprochen individuelles Geschäft ist. Natur scheint unberechenbar. Und widersprüchlich. Die Kapitel über Wildblumen, Gräser, Farne, Kleingehölze, Zwiebeln und Kletterpflanzen wurden ausführlicher und detailreicher. Dazwischen immer wieder neue, praktisch erprobte Pflanzbeispiele mit Unbekannten. Umfangreiche Tabellen runden das Thema ab. Brandaktuell und innovativ: Das Kapitel Zwiebelpflanzen, ein Beweis für den fortschreitenden Klimawandel, der vor dem Balkonkasten nicht Halt macht. Viel breiter jetzt: das Kapitel Tierökologie auf dem Balkon. Sensationelle Erkenntnisse etwa durch Vergleichsuntersuchungen von Balkonen in Tübingen, Halle an der Saale und München: 52 Wildbienenarten wurden auf nur drei Balkonen beobachtet – ein Zwölftel unserer heimischen Arten überhaupt. Auf nur drei Balkonen. Und damit wir mehr solcher wertvollen Daten bekommen, wurde ausgelöst durch dieses Buch das neue Beobachtungs-portal www.stadtinsekten.de gegründet. Damit jeder seine eigenen Tier-Pflanze-Beobachtungen eintragen kann. So oder so: Kompaktes Wissen zum akzeptablen Preis. Der Doppelband fasst die gegenwärtige Kenntnis zusammen und macht Mut für neue Experimente. 5. komplett überarbeitete und erweiterte Auflage, Regensburg 2023. Doppelband, 808 Seiten und 1521 Fotos. Zahlreiche Tabellen. Format 176 x 228 mm, gebunden.
ACHTUNG: wir liefern das Buch nur innerhalb Deutschlands! Aus dem Ausland bestellen Sie bitte direkt beim Autor: Buchshop :: Startseite (shop-naturgarten-verlag.de) Was Sie schon immer über naturnahe Pflege wissen wollten. Hier finden Sie es. Unser Wissen zum Thema übersichtlich zusammengefasst und auf 72 Seiten komprimiert. Die wichtigsten Unkräuter werden in Bild und Text vorgestellt, alle nötigen Pflegemaßnahmen erläutert. Abgerundet wird das Ganze durch Bilder zur richtigen Pflege, aber auch zu gängigen Pflegefehlern sowie tabellarische Übersichten zu allen Kernthemen. Mit diesem Büchlein sind Sie zukünftig auf der sicheren Seite, wenn es darum geht, Unsicherheiten zu beseitigen, Unklarheiten auszuräumen oder schon mal Gewusstes wieder aufzufrischen. Nehmen Sie es mit und ernst. Dann wird alles gut! Versprochen. Absolut praxisnah und nicht so dick. Kann man mit raus nehmen zum Vergleichen der Unkräuter. 72 Seiten, Softcover, ISBN-13: 978-3981857320
Ein Ruheort unter einer malerischen Birke, ein Schwimmteich mit Holzdeck, ein Bild aus Stauden und Gräsern zum Betrachten vom Fenster aus: All das ist auch im kleinen Garten möglich. Denn gerade kleine Gärten profitieren von der Klarheit, die in der Beschränkung ruht. Sie erfordern Konzentration in der Gestaltung und die Konzentration auf genau das Erlebnis, das sich Nutzerinnen und Nutzer am meisten wünschen. Wenn Sie einen kleinen Garten pflegen oder neu anlegen wollen, finden Sie in diesem Buch Anregungen zur Gestaltung, zur Bautechnik und zur naturnahen Bepflanzung. Auch funktionale Elemente wie Stellplätze oder Hauszugänge werden berücksichtigt. Manchmal gibt es sogar mehrere kleine Gärten am Haus: vor der Haustür ein kleiner Vorgarten, neben dem Haus ein langer Streifen und dahinter ein Gärtchen in Wohnzimmergröße. Dabei richtet sich das Buch besonders an diejenigen, die nicht nur Oasen für sich selbst, sondern auch für Tiere und Pflanzen schaffen wollen. Dazu gibt es passende Bepflanzungsvorschläge für unterschiedliche Standorte im kleinen Garten. Um sich die eigenen Bedürfnisse klarzumachen, leitet die Autorin auch beim Erstellen einer Wunschliste an. Das macht es einfacher, den Traumgarten zu finden und eine wunderschöne Oase des Lebens zu gestalten. 176 Seiten, 16 cm × 22,5 cmHardcover
Klimakrise verstehen und Gärten naturnah verwandeln Naturnah gestaltete Gärten und Grünflächen sind eine riesige Chance in Zeiten der Klimakrise und des Artenschwunds, schreibt die Biologin Ulrike Aufderheide in ihrem neuen Buch. Die Naturgartenplanerin warnt darin eindringlich vor drohenden Problemen und stellt geeignete Strategien vor, um selbst aktiv zu werden. Wissenschaftlich fundiert skizziert sie die Auswirkungen der Klimakrise und die drohenden Gefahren für Mensch und Natur. Das verständlich aufbereitete Hintergrundwissen motiviert, im eigenen Garten selbst erfolgreiche Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und die Probleme ganzheitlich anzugehen. Kompetent und praxisnah stellt sie den gut gefüllten Werkzeugkoffer der Naturgärtnerinnen und Naturgärtner vor, um mit den Herausforderungen wie Trockenheit oder Starkregen besser umzugehen. Die Anlage versickerungsoffener und naturnah bepflanzter Flächen gehört ebenso dazu wie die Auswahl klimafester heimischer Pflanzen als Lebensräume für Tiere, die biodiversitätsfördernde Pflege und das Sammeln des Regenwassers. Ein wichtiges Buch, voller wertvoller Informationen und Erfolgsrezepte, voller Zuversicht, dass artenreiche Gärten so manche Katastrophe überstehen. 176 Seiten, 17,5 x 24,5 cm, 437g, Hardcover
Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel fördern und beobachten, das gelingt auch auf Balkon und Terrasse mitten im Siedlungsraum – mit einheimischen Wildpflanzen. Katharina Heuberger lädt zur Safari in den 5. Stock ihrer Stadtwohnung ein und begeistert mit unterhaltsamen Texten und eindrucksvollen Bildern für die naturnahe Bepflanzung von Blumenkästen, Kübeln und Töpfen. Beim Einstieg ins Balkongärtnern oder bei der Umstellung auf eine nachhaltige Gestaltung helfen das fundierte Wissen und die erprobten Tipps in diesem Buch, von der Wahl der Pflanzgefäße über das Mischen passender Substrate bis zur standortgerechten Auswahl heimischer Wildpflanzen und deren Pflege. Auf wenigen Quadratmetern entstehen so Wohlfühloasen für uns Menschen und wertvolle Lebensräume für heimische Tiere. Die Bloggerin mit dem grünen Daumen leistet seit zehn Jahren Pionierarbeit. Gut vernetzt mit Gleichgesinnten und Naturgartenenthusiasten sowie Biologinnen und Biologen, die ihr faszinierendes Wissen über Insekten oder Vögel gerne teilen, hat sie einen reichen Erfahrungsschatz erworben. Das Buch zeigt: Naturbalkone machen glücklich und unsere Städte insekten- und klimafreundlicher. 160 Seiten, 16 cm × 22,5 cm, 410gHardcover
Biodiversität im eigenen Garten fördern! Das Handbuch für Blumenbeete mit ästhetischem und ökologischem Wert. Was gibt es Schöneres, als ein attraktives Blumenbeet zu gestalten, das auch die heimische Biodiversität unterstützt? Attraktiv gestaltete, bunte Blumenbeete erfreuen den Betrachter durch ihren ästhetischen Wert und stehen ganz oben auf der Wunschliste aller Hobbygärtner:innen. Werden für die Gestaltung zudem vorwiegend heimische Pflanzen verwendet, die genügend Pollen und Nektar spenden, so haben Blumenbeete nicht nur einen ästhetischen, sondern auch einen hohen ökologischen Wert. Sie erfreuen dann nicht nur uns Menschen, sondern auch zahlreiche Wildtiere.Was gibt es also Schöneres, als Pflanzen nach ästhetischen Gesichtspunkten in einem Blumenbeet zu vereinen und zugleich etwas Positives für die heimische Flora und Fauna zu tun? Hier setzt die Autorin an und vermittelt interessierten Hobbygärtner:innen mit vielen Fotos und Illustrationen alle Grundlagen. 1. Auflage 2023208 Seiten, durchgehend farbige Fotografien und Illustartionengebunden, 19,5 x 23,5 cm, 825 g
Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine Gartenerkundung der besonderen Art: In außergewöhnlichen Fotos und persönlichen Texten berichtet der Autor von staunenswerten Entdeckungen in Flora und Fauna, die er in seinem naturbelassenen Garten macht. Durch enthaltsames Gärtnern hat sich dort nach nur wenigen Jahren eine beeindruckende Biodiversität eingestellt, welche der Autor durch die Jahreszeiten hindurch dokumentiert. Ein Gartenrundgang auf Du und Du mit der Natur, der die Augen öffnet für eine wundersame Welt im Kleinen und Lust macht, im eigenen Garten Lebensräume für die Tierwelt zu gestalten! 1. Auflage 2023, 205 Seiten, 390 farbige Illustr., 695 g Rezension aus unserem AK Buchempfehlung (Berthold Daubner): Gerade in der aktuellen Diskussion hinsichtlich des Artensterbens und der fortschreitenden Biodiversitäts-Krise präsentiert sich das Buch äußerst ungezwungen und zugleich als wahrer Augenöffner. Zwar wird die Bedeutung des Gartens für die Artenvielfalt nicht direkt in Zusammenhang gesetzt. Sie wird jedoch aufgrund der gewaltigen Vielzahl an Beispielen implizit als Beitrag gegen das Artensterben beworben. Es handelt sich hier eher um einen beschriebenen Bildband zur Dokumentation der Arten und weniger um ein klassisches Buch. Der Autor nimmt sich von Beginn an selbst zurück und überlässt den Tieren die Bühne. Hinsichtlich der Gestaltung seines Gartens belässt er es bei einer kurzen Einführung zu seiner Gartenphilosophie und gelegentlichen Hinweisen auf besondere Vorkommnisse wie z.B. die Obsternte. Anschließend entführt er gekonnt in die phantastische Welt der Vielbeiner. Als Leser:in freundet man sich direkt mit dem sympathisch unaufgeregtenSchreibstil an. Das Buch führt im Rhythmus der Jahreszeiten durch die überraschend große Vielfalt im Garten des Autors. Dabei werden nicht nur verschiedenste Insekten,Spinnen, Schnecken und andere Kleintiere mit exzellenten Fotos dargestellt, sondern auch zahlreiche andere faszinierende Kleinststrukturen im Garten. Dazu gehören unter anderem auch zahlreiche besondere Blattformen, Moose und Flechten. Auch Wechselwirkungen mit dem Wetter wie beispielsweise Tautropfen oder Schneekristalle werden in detaillierten Bildern präsentiert. Stets sind die Bilder mit ansprechenden und teils humoristischen Kurzbeschreibungen hinterlegt. Diese sind äußerst fesselnd und vermitteln zugleich auf spielerische Art und Weise ein Gefühl von der Vielschichtigkeit und Komplexität des Ökosystems im Naturgarten. So machtdas Buch Lust auf mehr und motiviert die Leser:innen, selbst mal etwas genauer im Garten hinzusehen und die vielfältigen kleinen Wunder dort zu entdecken. Fazit: Dieser beschriebene Bildband ist eine exzellente Zusammenfassung der unglaublichen Artenvielfalt im Naturgarten. Er macht aufgrund der detaillierten Fotografien Lust auf mehr und ist sowohl für Naturgarten-Neulinge als auch für gestandene Profis geeignet, da er zeigt, welche Vielfalt im Garten möglich ist, wenn dieser entsprechend naturnah gestaltet ist. Obwohl der Preis in Höhe von 29,99€ für 214 Seiten viel erscheinen mag, relativiert er sich beim Lesen sehr schnell aufgrund der wirklich hochwertigen Fotografien und der interessanten Beschreibungen.
Wildnis schenkt Naturvertrauen und geht in eine gute Zukunft – doch was ist das eigentlich: Wildnis? Warum ist sie gerade jetzt so wichtig? Und wie können wir mehr Wildnis im Großen wie im Kleinen erreichen? Der Ökologe Michael Altmoos antwortet menschenfreundlich und nimmt Sorgen ernst. Zugleich ermutigt er, mehr Wildnis zu wagen – mit Blick auch auf Kleinwildnisse. Wildnis ist eine große Chance im Naturschutz und von hoher aktueller Bedeutung: für Lebensvielfalt, Klimaschutz und Regeneration. Das gilt für Landschaften aller Art – und auch im Garten. Gut verständlich und spannend bietet das Buch aktuelles Wissen und inspirierende Anregungen für mehr Wildnis. Dazu gibt es gelungene Beispiele: sowohl von guten Nationalparks, Wildnis-Erlebnisgebieten wie auch kleineren Projekten. Tipps zum Erleben von Natur berühren die Sinne und vertiefen das Wissen. Wildnis geht nahe und wer sie wagt, gewinnt – auch vor der eigenen Haustür und für die eigene Natur. Nur Mut! 208 Seiten, 17,5 x 24,5 cm, 485g, Hardcover, Farbfotos
Denken wir die Welt neu – mit permakulturellen Prinzipien. Deutscher Gartenbuchpreis 2023 – 2. Platz Bester Ratgeber Dieses Buch wird klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt.Lass Permakultur in dein Leben einziehen - und mach die Welt ein bisschen bunter, fairer, regenerativerDu hast keine Lust mehr auf Klimakrise und Ausbeutung, auf Konsumzwang und Verschwendung? Deine Vision ist eine gerechtere Welt, die auf Nachhaltigkeit statt Konkurrenz baut? Good News: Permakultur kann dir den Weg zeigen. Dahinter steckt ein umfassendes System an Strategien, die du quasi überall umsetzen kannst: im Alltag, in der Vorratskammer, in Konsum- und Energiefragen, auf dem Acker oder gemeinsam mit deinen Kindern. Sie liefert uns eine grundlegende Haltung und Werkzeuge dazu, wie wir unsere Umwelt und Gesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeit umbauen können - wir alle, Politik und Wirtschaft inklusive. Du willst mehr dazu wissen, wie das alles funktioniert? Tauch ein in die Welt der Permakultur!Unsere Basis? Permakultur! Oder: Der Weg in unsere ZukunftPermakulturgarten, Hügelbeet, Mischkultur: diese Konzepte sind dir vielleicht schon ein Begriff. Aber hast du gewusst, dass die Ideen der Permakultur weit über Gartenbau und Landwirtschaft hinausgehen? Moment, mal von Anfang an: Was ist Permakultur überhaupt? Lass dich von Sabrina Wagner in die permakulturellen Grundsätze einführen. Entdecke ganz viele Möglichkeiten, wie du fruchtbare Ökosysteme, langfristige Kreisläufe und ein gerechtes Miteinander gestalten kannst. Denn: Mit der Permakultur können wir es schaffen, dass wir, unsere Mitlebewesen und alle zukünftigen Generationen hier auf der Erde einen guten Platz zum Leben vorfinden.Permakultur is all around: in Alltag, Küche und Büro. Feiere die Vielfalt, geh auf Entdecker*innenjagd - und denke ganze Systeme neuUnd dann nimmt dich die Autorin mit auf eine Reise durch alle Lebensbereiche. Los geht’s unter freiem Himmel: Finde heraus, wie du einen Permakulturgarten anlegen und wie du Permakultur auf dem Balkon und im Gewächshaus umsetzen kannst. Vielleicht hast du Lust, deine Ernte gleich in die Küche zu verfrachten, den Kochlöffel für neue Lieblingsrezepte zu schwingen und zu fermentieren und einzukochen, was das Grünzeug hält. Oder du wirfst einen Blick in dein Büro, dein Badezimmer, deine Werkstatt und überlegst dir, wie du deinen Alltag und dein Konsumverhalten im Sinne der Permakultur gestalten kannst. Und weil gemeinsam alles besser klappt: wie du dich mit anderen zusammenschließen und dich für grüne Lösungen im öffentlichen Raum einsetzen kannst. Denn: Permakultur hat das Potenzial, eine umfassende Wende in Richtung Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit anzustoßen. Bist du dabei?- Ziehen wir die Permakulturkreise weiter: Du denkst, in der Permakultur geht es um Garten, Mischkulturen und Nützlinge? Hier geht es noch so viel weiter darüber hinaus: Finde heraus, wie du Permakultur in dein gesamtes Leben einbinden kannst - und so für eine lebenswerte und gerechtere Zukunft sorgen kannst.- Think Permakultur: Egal, ob du deine Gemüsebeete permakulturell gestaltest, deine Ernteüberschüsse mit anderen teilst, reparierst, flickst, backst oder Ökostrom beziehst: Es gibt so viele Möglichkeiten, wie du dein Leben naturnaher und umweltbewusster ausrichten kannst.- The time for action is now: Unser Planet ist mit vielen ökologischen Krisen konfrontiert - unsere Zukunft steht auf dem Spiel. Höchste Zeit, dass wir zukunftsfähig denken und handeln: wir, die Politik und die Wirtschaft. Permakultur kann uns den Weg weisen. Erscheinungstermin: 23.01.2023 264 Seiten, gebunden, 1133 g
Naturgarten-Profi Ingrid Völker, Inhaberin des Naturgarten-Fachbetriebs "Naturverrückt" beschreibt in dieser kurzweiligen Broschüre detailliert, praxisorientiert und erfahrungsbasiert, wie es gelingt, öffentliche Flächen artenreich und naturnah zu gestalten. Dabei spielt nicht nur die korrekte fachkundige Anlage eine entscheidende Rolle, sondern auch die korrekte Artenförderliche Erhaltungspflege. Wie dies zur Lust und nicht zum Frust wird, lest ihr in diesem Leitfaden für Bauhöfe, Naturschützer, Naturgartengestalter und alle, die Interesse am Thema haben. Viel Spaß und erfolgreiche Projekte für mehr Vielfalt und Nachhaltigkeit im öffentlichen Grün wünschen wir allen Leser*innen! Bröschüre, 39 Seiten, 140 g
ACH DU LIEBE BIENE - Polline erzählt aus ihrem Wildbienenleben Jetzt summt und brummt es gewaltig! Und das ist wunderbar! Alle lieben Polline, eine Rotpelzige Sandbiene, pfiffige Wildbienen-Botschafterin und liebenswerte Quasselstrippe. Klar, Polline hat megaviel zu erzählen, ist witzig und macht Mut, sich mit den Themen Umwelt und Natur zu beschäftigen. Nie mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit viel Sympathie für Sorgen und Nöte pummelig-friedlicher Hummeln und all den vielen Verwandten. Das wunderschön illustrierte Buch lädt auf 40 Seiten kleine und große Menschen von 5 bis 99 ein, Polline unter die Flügel zu greifen. Von Deutschland summt empfohlen. Maße: 21 x 19 cm, Umweltlabel: Wir drucken nachhaltig. Erscheinungsjahr 2022