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Wildgehölze – Heimische Gehölze für Gärten und andere Freiflächen

Produktinformationen "Wildgehölze – Heimische Gehölze für Gärten und andere Freiflächen"

ACHTUNG: wir liefern das Buch nur innerhalb Deutschlands! Aus dem Ausland bestellen Sie bitte direkt beim Autor: Buchshop :: Startseite (shop-naturgarten-verlag.de)

Der Weg der Wildgehölze

Wollen Sie wissen, warum heimisch (fast immer) mitteleuropäisch heißen muss? Oder wozu die riesige genetische Vielfalt da ist, die wir in verschiedenartigen Blättern, Früchten und Wuchsgrößen sehen? Und wieso heimische Weiden 934 Arten von Pflanzenfressern ernähren? Dicht gefolgt von heimischen Eichen mit 840 abhängigen Arten. Und warum die Bäume des Jahres Robinie (2020) und Rot-Eiche (2025) tierökologisch so schlecht abschneiden, obwohl sie von Naturschutzverbänden empfohlen werden? Oder wollen Sie einfach nur wissen, was passiert, wenn man den Heckenschnitt in der Hecke liegen lässt und was, wenn man ihn herausnimmt? Gibt es da Unterschiede? Ach so, Sie wollten nur etwas über die genetische Vielfalt der Mehlbeeren für Gärten erfahren? Oder wie man eine biodiverse Landwirtschaft, eine biodiverse Forstwirtschaft schaffen kann bzw. wie der Naturschutz und vor allem seine Verbände noch mehr beitragen können zur Bewältigung des Artensterben?

Dann brauchen Sie, hmmmm…., ja, dieses Buch. Mehr geht nicht. Schnell bestellen, bevor es ein anderer tut. Sorry, wieder so ein blöder Witts. Wir haben genug gedruckt für alle…. Wir sind den Weg der Wildgehölze schon gegangen. Jetzt sind Sie dran. Unser war mühsam und glich zeitweise einer Fahrt durch ein unbekanntes Land. Ihrer ist leichter, denn wir haben einen Weg gefunden: Den Weg der Wildgehölze. 

Um es kurz zu machen. Es ist der Weg der Evolution. genauer der Koevolution. In acht Kapiteln nähern wir uns der Koevolution an, dem gemeinsamen Miteinander von Menschen. Tieren und Pflanzen. Anfangs verschaffen wir uns einen Überblick über Begriffe wie heimisch oder regional. Um zur Erkenntnis zu kommen, dass heimisch nur mitteleuropäisch sein kann. Und dass die genetische Vielfalt und Variabilität unserer Wildgehölze das größte Kapital für die Zukunft darstellt. Dann folgt ein zahlenreiches Kapitel über die Details der Nahrungsbeziehungen zwischen unseren Wildgehölzen und ihren tierischen Nutzern. Das haben Sie noch nirgendwo anders so konzentriert aufbereitet gelesen. Egal, was Sie lieben, Bienen, Schmetterlinge, Käfer, Säuger oder Vögel, keiner kommt zu kurz. Aber so richtig tief tauchen wir erst mit den Mikropflanzenfressern ein, denn erst hier offenbart sich die Vielfalt der wechselseitigen Anpassungen, also von Koevolution. Dass es diesbezüglich bei exotischen Gehölzen ziemlich mau aussieht, nur nebenbei. Leider prägen genau die oft unsere Wälder, öffentliches Grün und vor allem Gärten. Deshalb gehen wir ausdrücklich auf die Gefahren invasiver Neophyten ein und beleuchten gleichzeitig, welche Rolle der Klimawandel in Zukunft spielen wird. Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie reif für die Praxis. Wir zeigen aus unserem jahrzehntealten Erfahrungsschatz unzähliger Projekte, wie man mit heimischen Gehölzen umgeht, wie man sie plant, pflanzt und pflegt. Ein kleiner Abstecher zu Hecken sei erlaubt. Einen ziemlich großen Buchteil machen dann die Wildgehölzporträts aus. Hier haben wir alles reingeschrieben, was wir über unsere mitteleuropäischen Wildgehölze wussten und das mit möglichst vielen Verwendungsbeispielen gefestigt. Ganz am Schluss richten wir noch einen Appell an alle, vor allem aber an die Politik: Beseitigt alle Hindernisse auf dem Weg zu einer biodiversen Landschaft und einer nachhaltigen Zukunft. Dieses Buch macht es vor. 

Den Weg der Wildgehölze. 624 Seiten. 1143 Fotos, zahlreiche Tabellen und Illustrationen.


Rezension von Monika Ratte (AK Naturgartenforum):  Ich hatte mir auf den Naturgartentagen in Hagen das Buch über Wildgehölze von Witt u Kaltofen gekauft - eigentlich, weil ich mir ein vernünftiges Nachschlagewerk über Wildgehölze erhofft hatte. Vorweg: das hat auf jeden Fall geklappt! Auf über 150 Seiten werden in 45 Porträts speziell für Gärten geeignete und empfehlenswerte Arten ausführlich und bebildert vorgestellt, wobei viel Wert auf Standortansprüche und ökologische Bedeutung gelegt wird. Also genau das, was im Naturgarten interessiert. 

Aber, was der Titel nicht unbedingt vermuten lässt: die Artenporträts beginnen erst auf Seite 410. Davor hat das Buch noch viel mehr zu bieten. 

Bereits die ersten beiden Kapitel („Einstieg“ und “Grenzenlos heimisch“) sind ein flammendes Plädoyer für heimische Gehölze inklusive ausgezeichneter und gut verständlicher Erklärungen ökologischer Zusammenhänge. Diese 80 Seiten sind ausgesprochen gut und flüssig lesbar, zumal die etwa 20 Fußnoten tatsächlich überwiegend Literaturverweise oder Begriffsdefinitionen sind. 

Ganz anders Kapitel 3 „Genetische Vielfalt“, ebenfalls 80 Seiten stark, welches vor Kalauern, Anekdötchen und „lustigen Leseransprachen“ wimmelt. Es ist sicherlich Geschmackssache, ob man sowas mag, in jedem Fall unterbrechen diese Einschübe, oft auch verpackt in die 69 (!) Fußnoten, den Lesefluss immer wieder. Da dieses Kapitel zudem etwas langatmig ausfällt, beginnt man trotz sehr guten Layouts unwillkürlich irgendwann, zu blättern. Dabei ist der Inhalt ausgesprochen spannend und liefert Stoff für Diskussionen: Die Autoren setzen sich kritisch mit dem Konzept der sechs Vorkommensgebiete für Gehölzarten in Deutschland auseinander, sowie mit der Vorgabe, bei Neuanpflanzungen auf regionale Herkunft zu achten, um Florenverfälschungen durch "nicht gebietsheimische" Arten zu vermeiden. 

Es folgen 100 Seiten über Wildgehölze als Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Tiere. Die reichlich bebilderten und sehr ansprechend geschriebenen, verständlichen Darstellungen lassen nicht nur das Biologenherz höher schlagen: Nahrungsbeziehungen, Koevolution, Generalisten und Spezialisten... anhand zahlreicher Beispiele wird auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche überzeugend verdeutlicht, welchen Wert Blüten, Blätter und Früchte von Wildgehölzen für Insekten, Vögel und Säugetiere haben. Nach dem xten Beispiel gerät man zwar in Versuchung, etwas quer zu lesen – dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb kommt die Botschaft an: Wildsträucher sind ein unverzichtbares Element im Ökosystem, insbesondere in Form von Hecken haben sie eine wichtige Funktion als Lebensraum und als „Straßen der Natur“. Und es gibt ganz praktische Tipps für den eigenen Garten: „Hecken sollten im Grundgerüst aus Weißdorn, Schlehen und Wildrosen bestehen“. Wenn Platz ist, werden außerdem explizit empfohlen: Salweide, Haselnuss, Brom- und Himbeere, Feldahorn, Vogelbeere, sowie heimische Vetreter von Buchen (Carpinus), Heckenkirschen (Lonicera), Kreuzdorn (Rhamnus), Hartriegel (Cornus) und Apfel (Malus). Sehr positiv ist anzumerken, dass es nicht bei der Darstellung von tierischen Nutzerzahlen bleibt, sondern es werden stets biologische Phänomene und Zusammenhänge dargestellt. So erfährt man in diesem Kapitel viel Spannendes über die Verbreitung von Früchten und spezielle Anpassungen und Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen. 

Über das Thema Raupenfutterpflanzen wird übergeleitet zu einem oft vernachlässigten Thema enormer ökologischer Bedeutung: die sogenannten Mikropflanzenfresser (MPFs). Damit sind alle pflanzenfressende Klein-Organismen gemeint, also neben Käfern, Schmetterlingsraumen, Blattwespen und Blattläusen insbesondere auch mit bloßem Auge gar nicht sichtbare Pflanzenfresser wie Pilze, Blattminierer und Gallen. Witt und Kaltofen stellen auf Basis der Datenbank „www.bladmineerders.nl“ dar, welch umfassenden Wechselbeziehungen zwischen Wildgehölzen und Mikropflanzenfressern bestehen. Und sie versäumen es auch nicht, auf „das große Ganze“ hinzuweisen und Nahrungsketten und Sekundärkonsumenten in den Blick zu nehmen. Nach Lesen dieses Kapitels betrachtet man (nicht nur) eine Weide im eigenen Garten mit anderem Blick. Und man stellt beruhigt fest, dass Wild- und Kulturobst durch teils jahrtausendelange Coevolution mit tierischen Nutzern ein Sonderstatus zuerkannt wird: sie können als Ergänzung zu heimischen Wildgehölzen sogar das „Tüpfelchen auf dem i“ sein. 

Zum krönenden und sehr praxisorientierten Abschluss stellen die Autoren den Nutzen, bzw. besser Nicht-Nutzen exotischer Sträucher und Gehölze (Neophyten) für heimische Pflanzenfresser dar. Anschaulich, sehr differenziert, fachlich fundiert und durch zahlreiche Literaturdaten belegt bringen sie die Problematik auf den Punkt mit der Aussage, die nicht nur für die allseits verbreitete Lorbeer- Kirsche zutrifft: „Ihre Blätter sind tierökologisch gesehen so gut wie Plastik“. Angesichts der Vielzahl an Studien, die diese Aussage belegen, wundert man sich unwillkürlich, warum dieses Wissen von Baumschulen und Gartencentern so konsequent ignoriert wird. Da der Laie oder Naturgarten-Anfänger angesichts deren üblichen Angebots oft gar keine Chance hat, zwischen exotisch und heimisch zu unterscheiden und auszuwählen, nennt dieses Kapitel auch konkrete Alternativen zu häufigen exotischen Ziersträuchern - sehr hilfreich! 

Während die meisten exotischen Gehölze „nur“ nicht nützlich sind, gibt es auch solche, die aktiv Schaden anrichten: die invasiven Neophyten. Diesen widmet sich das 5. Kapitel. Schnörkellos, verständlich und erneut durch zahlreiche Literaturquellen belegt wird erklärt, welche Gehölze als invasive Neophyten eingestuft werden und auf welche Weise und warum sie heimische Ökosysteme nachhaltig zerstören. In diesem Zusammenhang revidiert Witt klipp und klar seine früheren Aussagen zum Sommerflieder und appelliert an die Leser, auf diesen zu verzichten. Auch das Thema Hybrisidierung wird angesprochen. In diesem Kapitel erhält man als Leser eine Ahnung von den bürokratischen Mühlen im Naturschutz. Anhand des Blasenstrauchs (heimisch in Südeuropa und dem südlichen Mitteleuropa) wird der Unterschied zwischen Invasion und Kolonisation erklärt und es wird erläutert, zu welch absurden Blüten es führen kann, wenn „administrative Grenzen, die die Naturschutzpolitik bestimmen“ zur Einteilung in „heimisch“ oder „nicht heimisch“ herangezogen werden. 

Schließlich wird auch das Thema Klimawandel angesprochen, denn „Die Folgen des Klimawandels sind dabei genauso subtil wie die invasiver Arten“, und es wird gezeigt, warum Exoten die falsche Antwort und sogenannte Klimabäume eine „exotische Sackgasse“ sind. Dieses Kapitel endet mit einem Leitfaden zur Gehölzauswahl einschließlich „Entscheidungsbaum zur Beurteilung der Eignung von Gehölzarten für die Verwendung im Siedlungsraum unter ökologischen Gesichtspunkten“. Spätestens jetzt wird das Buch zum Lehrbuch nicht nur für Ökologie sondern auch für Naturschutz und Planung. 

Nach diesen gut 300 Seiten geht es in die Wildgehölz-Praxis (Kapitel 6) – und hier hauptsächlich um die professionelle Planungspraxis für den öffentlichen Raum: Standortansprüche, Gestaltung, Vermehrung, Pflanzmethoden, Verbissschutz, (maschinelle) Heckenpflege usw. Viele Informationen und z.B. die tabellarische Übersicht über die Eigenschaften und Ansprüche heimischer Gehölze sind jedoch auch für den privaten Naturgärtner hilfreich. Sehr aufschlussreich ist die „Hitliste häufiger Fehllieferungen“ (exotische statt heimische Art) inklusive Beschreibung der Merkmale, anhand derer man den Unterschied erkennt. Im „Hecken-Spezial“-Kapitel räumen die Autoren gnadenlos auf mit weit verbreiteten Missverständnissen über die allseits beliebten Benjes-Hecken (“der Begriff wird vielfach falsch gebraucht und genauso falsch gelehrt“) und geben Tipps, wie man es richtig macht. Immerhin wird auch den als vermeintliche Benjes-Hecke häufig angelegten „Schichtholzwällen“ eine Bedeutung als „tierökologische Bereicherung“ zugestanden. Nur eine Hecke wird sowas eben nie. 

Dann, nach sage und schreibe gut 400 Seiten, beginnen die Artenporträts. Hier liegt der Fokus klar auf für Gärten geeignete Wildgehölze. Auf Basis des bisher Gesagten zum Thema einheimisch und ökologischer Nutzen werden Arten und Sorten eingeordnet und man findet ausführliche Informationen zu Standort, Wuchsform usw. , alles sehr aussagekräftig bebildert. Dieser Teil schließt mit dem Satz „Das hier ist ein Mutmacherbuch“ und klaren Handlungsempfehlungen zum „Tiere pflanzen“, nicht nur im eigenen Garten. 

Statt eines Nachwortes endet das Buch mit einem 30 Seiten umfassenden grundsätzlichem Kapitel zu den Themen Biodiversitätskrise, Insektensterben und Artensterben generell. Hier geht es weit über das Thema Gehölze hinaus und wird auch gesellschaftskritisch. Es werden vermeintliche Grundsätze hinterfragt und widerlegt („Das Narrativ vom Wald als natürlicher Klimax-Gesellschaft“) und verschiedene Handlungsfelder aufgezeigt (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Siedlungsbereich). Die Autoren beschränken sich aber nicht darauf, auf Probleme hinzuweisen, sondern liefern etliche „Ideen für eine biodiverse Zukunft“ in Form konkreter Vorschläge und Empfehlungen. Sie setzen sich sehr kritisch mit bestehenden Naturschutzkonzepten und bürokratischen Hürden auseinander und betonen die Notwendigkeit wissenschaftlicher Untersuchungen. 

Fazit: Das Buch „Wildgehölze – Heimische Gehölze für Gärten und andere Freiflächen“ von Witt und Kaltofen ist viel, viel mehr als ein Nachschlagewerk über heimische Wildgehölze. Es ist eine gut verständliche, umfassende und überzeugende Einführung in Ökologie, Naturschutz und Planung von Gärten und öffentlichen Flächen, ergänzt um 150 Seiten Artenporträts heimischer Gehölze. Auf Basis umfangreicher Literaturrecherchen und eigenen Untersuchungen und Beobachtungen wird die enorme ökologische Bedeutung von Wildgehölzen veranschaulicht. Die Vielfalt an Informationen wird nach jedem Kapitel zusammengefasst. Das Buch ist sehr gut lesbar geschrieben (Ausnahme von der Regel: Kapitel 3), reichlich und aussagekräftig bebildert und hat ein sehr übersichtliches und ansprechendes Layout. Dieses Buch dürfte gern zur Pflichtlektüre von Gartenplanern, Baumschulbetreibern und allen im Naturschutz Tätigen werden. Privaten Gartenbesitzern sei es ebenfalls wärmstens ans Herz gelegt. Die Gesamtaussage zum Thema Wildgehölze wird im letzten Satz auf Seite 600 perfekt zusammengefasst: „Wir retten nicht die pflanzliche oder tierische Biodiversität. Wir retten uns“.

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