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In einer Handvoll Boden leben mehr Wesen als Menschen auf Erden. Nicole Ottawa und Oliver Meckes (eye of science) zeigen in spektakulären Aufnahmen den Kosmos unter unseren Füßen: durchscheinende Geißeltierchen und Amöben, geharnischte Raubmilben, nimmersatte Hornmilben, Hundertfüßer mit gewaltigen Giftklauen, »unsterbliche« Bärtierchen, das irisierende Farbspiel der Schleimpilze und vieles mehr. Die beiden Wissenschaftsautoren Veronika Straaß und Claus-Peter Lieckfeld führen pointenreich und sachkundig durch die wimmelnde Welt »down under«.Aber warum sollte uns diese skurril schöne Welt überhaupt interessieren? Weil erst ihr raffiniertes Netzwerken den kostbaren Humus entstehen lässt – Grundlage für alles, was oberirdisch wächst. Das Buch ist ein bildstarkes Plädoyer für die Rettung und Bewahrung dieser unersetzlichen »Unterwelt«, auch durch nachhaltige Landwirtschaft. Ohne die Winzlinge geht nichts. Mit ihnen geht alles. Fotos: Nicole Ottawa und Oliver Meckes 144 Seiten, 160 großformatige Farbabbildungen, Klappenbroschur mit Fadenheftung Format 23 x 32 cm, 4. AuflageWISSENSBUCH des JAHRES 2025 von Bild der Wissenschaft, 1. Platz Kategorie Ästhetik; Deutscher Gartenbuchpreis, Sonderpreis, 2. Platz; Bayerns bestes Independent Buch (Projektförderung)
Dieses Buch handelt vom nachhaltigen und ökologischen Umgang mit öffentlichen Grünflächen. Es erklärt Ihnen die Zusammenhänge und Notwendigkeiten und leitet daraus die praxisorientierten Schritte und Maßnahmen ab, die Ihr Projekt zum Erfolg führen. Das Thema wird in seiner ganzen Bandbreite behandelt, von der Anlage der Grünflächen über die Mahd und Beweidung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Namhafte europäische Experten lassen Sie in ihren Gastbeiträgen unter anderem an Themen wie Bürgerengagement, externe Pflegedienstleistungen oder Etablierung einer Stadtschäferei für die biodiverse Beweidung teilhaben – ein Leitfaden für all jene, die im Bereich des Grünflächenmanagements tätig sind. 265 Farbfotos, 31 farbige Zeichnungen, 240 Seiten, gebunden, 26,6 x 19,3 cm, 1030 g
Was hat ein „Insektenhotel“ in Recklinghausen mit der globalen Erwärmung (oder auch Klimawandel), Wasserknappheit und vor allem mit Architektur zu tun? Die weitreichenden Folgen des menschlichen Handelns im Zeitalter des Anthropozäns werden anhand eines eigenen zwar kleinen, aber dafür sehr erkenntnisreichen Projektes in der Anlage des Kleingartenvereins Emscherbruch e.V. in Recklinghausen dargestellt und detailliert erläutert. Ökologische, aber auch technische Zusammenhänge und gewonnene Erkenntnisse werden neben umfangreichen textlichen Erläuterungen anschaulich mit vielen Darstellungen, Bildern und Fotos aufgezeigt. Das Buch dokumentiert mein Projekt von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung und noch darüber hinaus. Zudem soll auf die gefährdeten Situationen vieler Insektenarten, insbesondere der Wildbienen und grundsätzlich auf die Biodiversitätskrise aufmerksam gemacht werden. Zusammenhänge des Klimawandels werden erläutert und gleichzeitig fundierte Anleitungen, Hinweise und Tipps gegeben, wie jeder Einzelne ohne großen Aufwand unsere Insekten wirkungsvoll unterstützen kann. Mein Name ist Björn Wollersheim, ich bin Architekt, Projektleiter und leidenschaftlicher Unterstützer von Naturschutz- und Arterhaltungsmaßnahmen. Die Förderung heimischer Biodiversität und Umweltbildung stehen für mich im Fokus meines Handelns. Dieses Buch soll zur Aufklärung, Kommunikation und einem gemeinsamen Austausch einladen. Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen wird Sie zum Naturschützer machen! Ich lade Sie ganz herzlich ein. Lassen Sie uns gemeinsam unsere Umwelt schützen, erhalten und renaturieren. Wir schulden unseren Folgegenerationen eine intakte Lebensgrundlage. Alle können etwas dazu beitragen! Das Buch: Anleitung, Haltung, HandlungsimpulsDas Buch „Insektenhotel – Eine Symbiose aus Architektur und Ökologie“ vereint praktische Bauanleitungen, Pflanzenempfehlungen, Tipps für Nisthilfen und Unterstützungsmöglichkeiten. Es wird mit fundiertem Hintergrundwissen zu den Themen globale Erwärmung, Biodiversitätskrise und nachhaltiger Architektur vervollständigt und zeigt so die tiefgehenden Zusammenhänge einer meist verborgenen Welt.Ökologische, aber auch technische Zusammenhänge und gewonnene Erkenntnisse werden neben umfangreichen textlichen Erläuterungen anschaulich mit vielen Darstellungen, Bildern und Fotos aufgezeigt. Das Buch dokumentiert mein Projekt von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung und noch darüber hinaus.Die menschengemachte globale Erwärmung ist real, sie ist dramatisch und sie gefährdet nicht nur unser Klima, sondern auch die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten. Die Biodiversität das ist die biologische Vielfalt der Arten, Variabilität, deren Lebensräume und genetische Merkmale. Stellen Sie sich die Biodiversität als ein Orchester und jedes Lebewesen als einen Musiker vor. Das Orchester der Natur gerät aktuell mit dem Verlust jeder neuen Art aus dem Takt und damit sind auch wir in Gefahr. Durch die Veränderung der natürlichen Umwelt durch uns Menschen, greifen wir ständig in Ökosysteme und deren komplexe Zusammenhänge ein und zerstören so das ökologische Gleichgewicht. Doch dieses Gleichgewicht ist unsere Lebensgrundlage! Die Gründe dafür sind vielfältig, jedoch vollumfänglich bekannt und können mithilfe der Politik und dem Engagement eines jeden einzelnen gelöst werden. In Deutschland besitzen wir bspw. ca. 900.000 Hektar Privatgärten- und Balkone sowie 44.000 Hektar Kleingartenfläche. Unser Projekt setzt genau hier an: lokal, konkret umgesetzt und in vielen kleinen Punkten für jeden machbar! Nicht unsere großformatige Nisthilfe zählt, sondern die vielen kleinen und flächendeckenden Unterstützungen, die durch unser Projekt entstehen und entstanden sind!Die Motivation hinter dem Buch ist persönlich: Die Gestaltung einer ökologisch nachhaltigen Zukunft für meine kleine Tochter. Damit sie und ihre Kinder eine intakte Lebensgrundlage finden. Jeder Quadratmeter zählt, machen Sie mit! Die Idee wurde in diesem Frühsommer im Rahmen einer Pressekonferenz am 30.05.2025, unter der Beteiligung der stlv. Bürgermeisterin der Stadt Recklinghausen, Frau Marita Bergmaier und Frau Jessica Burri, Sprecherin des Fachforums für Stadtentwicklung positiv hervorgehoben und belobigt „Nachhaltige Bildungspädagogik: Das Insektenhotel des Kleingartenvereins Emscherbruch e.V. [..] Dabei handelt es sich nicht nur um ein erfolgreiches Naturschutzprojekt, sondern auch um ein vorbildliches Beispiel für nachhaltige Bildungspädagogik und Architektur. Dieses Engagement soll jetzt auch offiziell Teil der internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 werden“ das Echo war groß. Denn viele Menschen spüren: Es ist Zeit, etwas zurückzugeben. Und oft braucht es dafür nicht mehr als ein paar Handgriffe und die Bereitschaft, Platz zu schaffen für das Leben und die Vielfalt. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass mein Naturschutzprojekt tatsächlich Teil der IGA2027 im Zukunftsgarten in Gelsenkirchen und dort als grünes Klassenzimmer für das Bildungsprogramm der IGA genutzt wird.Alle Informationen zum Projekt und Buch finden Sie unter: www.natur-nah.com/buchFazit: Jeder Quadratmeter zählt.Ob im Garten, auf dem Firmengelände oder dem Balkon: wer mitmacht, baut an einer Zukunft, in der Mensch und Natur wieder zusammenfinden.192 Seiten, 30x20x1 cm, 500 g
„Mit heimischen Wildpflanzen lebendige Oasen der Biodiversität schaffen!“ – so lässt sich die Naturgarten-Idee vielleicht in einem Satz fassen. Daraus ergeben sich wichtige Fragen wie „Was genau heißt ‚heimisch‘?“, die zur sorgfältigen Theoriearbeit einladen. Diverse Antworten darauf können wir unter anderem in der Natur&Garten regelmäßig nachlesen. Wichtiger noch als diese Fragen aber scheint mir die Praxis zu sein: dass die Naturgarten-Idee auf immer neuen Flächen in atemberaubender Fülle und Vielfalt realisiert wird. Selbst kleine Natur- gärten sind oft so verblüffend lebendig, dass sie ihr Prinzip unmittelbar evident vor Augen führen. Wie gut also, dass es die Naturgarten-Akademie gibt! Seit nunmehr 15 Jahren folgt sie dem Ziel, das Wissen um die erfolgreiche Planung, Gestaltung und Pflege naturnaher Flächen zu verbreiten und in die Praxis zu bringen. So hat sie über eine zweijährige Fortbildung mittlerweile eine ganze Schar begeisterter „Naturgarten-Profis“ hervorgebracht, die dieser Idee zu immer neuer Gestalt verhelfen – und die mit ihren vielfältigen Erfahrungen das Netzwerk NaturGarten e. V. bereichern.Feiern wir mit dieser Ausgabe der Natur&Garten also das Momentum, das die Naturgarten-Idee mit der Akademie und ihrem Profikurs gewonnen hat, und lernen wir sie kennen – ihre Entstehung, ihre Absolvent*innen und das Netzwerk der Expert*innen, die als Referierende und Fachbetriebe zugleich das Rückgrat der Ausbildung sind!Grund zum Feiern gibt aber auch der Blick in die Zukunft der Naturgarten-Akademie, die sich als ein ganzer Blumenstrauß an neuen Formaten und Wegen vor ihr eröffnet. Aufbauend auf der Expertise des Netzwerks zeichnen sich viele neue Möglichkeiten ab, das wertvolle Wissen um die Förderung der Biodiversität verstärkt in die Breite zu bringen. Zuletzt ist es mir – als für die Akademie zuständigem Vorstand – auch eine ganz persönliche Freude, das Editorial zu diesem Jubiläumsheft schreiben zu dürfen: Schließlich bin ich selbst Absolvent des Profikurses und kann als freiberuflicher Planer täglich erleben, wie mit den erlernten Grundlagen trostloses Einheitsgrün zu bunter Vielfalt wird. Danke! Franz Straubinger - Vorstand NaturGarten e.V.Umfang: 83 Seiten, Gewicht: 250 gPapier und Druck: Enviro Value FSC-Recycled-zertifiziert (Blauer Engel), klimaneutral, mit Farben auf Pflanzenölbasis nach DIN ISO 12647-2Die Fachzeitschrift des NaturGarten e.V. zu verschiedenen Naturgartenthemen. Der Bezug der aktuellen Zeitschriften und der Zugriff auf alle digitalen Ausgaben enthalten im Mitgliederbeitrag, weitere Printausgaben zum vergünstigten Mitgliederpreis. Ausgabe 4/2025: 9,50 EUR (Mitgliederpreis: 7,50 EUR)
Mit diesem Rätselpfad kannst du häufigsten Gräser bestimmen, die dir am Wegesrand, im Wald und auf der Wiese begegnen. Auf der Rückseite findest du eine Infos zur Familienzugehörigkeit und die speziellen Merkmale für die Bestimmung. Eine gute Lupe oder besser noch ein Stereomikroskop sind für die Betrachtung ihrer faszinierenden Blüten hilfreich. Der Rätselpfad ist DIN A5 (14,8 cm x 21,0 cm) groß und 3 x gefaltet, die untere Hälfte befindet sich auf der Rückseite. Für die Verwendung in der Natur ist er laminiert. (Bild 4 dient nur zur Darstellung der Falttechnik)
Wenn ihr die Welt entdecken wollt, müsst ihr nicht weit fahren, nur genau hinsehen! Das Thema Familiengarten ist gerade in der momentan unübersichtlichen Zeit aktueller denn je. Ein Rückzugs- und Erlebnisort für jung und nicht mehr ganz so jung soll er sein. Raum für Ruhe, Gemeinschaft und Spiel möge er bieten und noch vieles mehr. Wir alle sehnen uns wohl gerade nach einem kleinen Refugium der Harmonie und Sicherheit in unruhigen Zeiten. Doch besucht man Neubaugebiete und neuere Siedlungen, erscheint die Ratlosigkeit bei der Gestaltung förmlich greifbar: Von der Außenwelt möglichst abgeschottete Gärten werden mit immer gleichem Inventar ausgestattet, vermeintlich pflegeleicht, kontrollierbar – und dabei unsäglich monoton und steril. Diese modernen Einheitsgärten verbreiten sich wie Krebsgeschwüre rasant bis in die letzten noch ländlich geprägten Dörfer. Dabei verliert nicht nur die Natur, es verlieren auch die Menschen, die – jeglicher Sinnlichkeit beraubt – in einer Kunstwelt des Konsums gefangen sind. Das Gärtnern wird zur Gartenarbeit: vom einst durchaus willkommenen, körperlichen und seelischen Ausgleich zur lästigen Pflicht, die es durch technische Spielereien zu vermeiden gilt. Dringend benötigte Bewegung verschafft man sich lieber auf dem computergesteuerten Heimtrainer mit eingeblendetem Landschaftsvideo. Dabei tut es – gerade in unserer recht automatisierten und digitalen Lebenswelt – doch so gut, sich immer wieder buchstäblich zu „erden“ und mit allen Sinnen ins große Netzwerk des Lebens einzutauchen. Trauen wir uns also wieder mehr Kreativität, Improvisation und Veränderung zu. Gestalten wir lebendige Lebensräume für Mensch und Natur, die Kinder wie Erwachsene berühren und inspirieren. Schenken wir unseren Kindern (und uns selbst) Schmetterlinge, Käfer, Regenwürmer, wogendes Gras, buntes Herbstlaub, Sand und Matsch zwischen den Zehen. Nichts ist statisch, aus Kleinkindern werden Jugendliche, aus Jugendliche Erwachsene und aus den Erwachsenen Seniorinnen und Senioren mit ganz eigenen Bedürfnissen. Alles ist Veränderung: Der Garten lebt wächst und entwickelt sich mit seinen Nutzer*innen. Einige Anregungen für solche sinnlichen Familiengärten habe ich – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – in diesem Heft für euch zusammengetragen. Hier wird es nur am Rande um die Anlage, bauliche Ausführung oder bestmögliche Pflanzenauswahl eines Gartens für Generationen oder Gemeinschaften gehen. Vielmehr schauen wir darauf, was Naturgärten alles leisten können, wenn es darum geht, verschiedenste Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Denn keine andere Art des Gärtnerns ist besser dazu geeignet, flexibel auf wechselnde Nutzungen einzugehen, wie die Naturgartenphilosophie. Dynamik und Anpassung an die vorherrschenden Gegebenheiten sind hier sowieso Grundprinzipien. Lasst euch inspirieren und der Phantasie Flügel wachsen. Raus ins Grüne und hinein ins pralle Leben! Let it blüh!Eure BirgitUmfang: 67 Seiten, Gewicht: 199 gPapier und Druck: Enviro Value FSC-Recycled-zertifiziert (Blauer Engel), klimaneutral, mit Farben auf Pflanzenölbasis nach DIN ISO 12647-2Die Fachzeitschrift des NaturGarten e.V. zu verschiedenen Naturgartenthemen. Der Bezug der aktuellen Zeitschriften und der Zugriff auf alle digitalen Ausgaben enthalten im Mitgliederbeitrag, weitere Printausgaben zum vergünstigten Mitgliederpreis. Ausgabe 3/2025: 9,50 EUR (Mitgliederpreis: 7,50 EUR)
ACHTUNG: wir liefern das Buch nur innerhalb Deutschlands! Aus dem Ausland bestellen Sie bitte direkt beim Autor: Buchshop :: Startseite (shop-naturgarten-verlag.de) Der Weg der WildgehölzeWollen Sie wissen, warum heimisch (fast immer) mitteleuropäisch heißen muss? Oder wozu die riesige genetische Vielfalt da ist, die wir in verschiedenartigen Blättern, Früchten und Wuchsgrößen sehen? Und wieso heimische Weiden 934 Arten von Pflanzenfressern ernähren? Dicht gefolgt von heimischen Eichen mit 840 abhängigen Arten. Und warum die Bäume des Jahres Robinie (2020) und Rot-Eiche (2025) tierökologisch so schlecht abschneiden, obwohl sie von Naturschutzverbänden empfohlen werden? Oder wollen Sie einfach nur wissen, was passiert, wenn man den Heckenschnitt in der Hecke liegen lässt und was, wenn man ihn herausnimmt? Gibt es da Unterschiede? Ach so, Sie wollten nur etwas über die genetische Vielfalt der Mehlbeeren für Gärten erfahren? Oder wie man eine biodiverse Landwirtschaft, eine biodiverse Forstwirtschaft schaffen kann bzw. wie der Naturschutz und vor allem seine Verbände noch mehr beitragen können zur Bewältigung des Artensterben?Dann brauchen Sie, hmmmm…., ja, dieses Buch. Mehr geht nicht. Schnell bestellen, bevor es ein anderer tut. Sorry, wieder so ein blöder Witts. Wir haben genug gedruckt für alle…. Wir sind den Weg der Wildgehölze schon gegangen. Jetzt sind Sie dran. Unser war mühsam und glich zeitweise einer Fahrt durch ein unbekanntes Land. Ihrer ist leichter, denn wir haben einen Weg gefunden: Den Weg der Wildgehölze. Um es kurz zu machen. Es ist der Weg der Evolution. genauer der Koevolution. In acht Kapiteln nähern wir uns der Koevolution an, dem gemeinsamen Miteinander von Menschen. Tieren und Pflanzen. Anfangs verschaffen wir uns einen Überblick über Begriffe wie heimisch oder regional. Um zur Erkenntnis zu kommen, dass heimisch nur mitteleuropäisch sein kann. Und dass die genetische Vielfalt und Variabilität unserer Wildgehölze das größte Kapital für die Zukunft darstellt. Dann folgt ein zahlenreiches Kapitel über die Details der Nahrungsbeziehungen zwischen unseren Wildgehölzen und ihren tierischen Nutzern. Das haben Sie noch nirgendwo anders so konzentriert aufbereitet gelesen. Egal, was Sie lieben, Bienen, Schmetterlinge, Käfer, Säuger oder Vögel, keiner kommt zu kurz. Aber so richtig tief tauchen wir erst mit den Mikropflanzenfressern ein, denn erst hier offenbart sich die Vielfalt der wechselseitigen Anpassungen, also von Koevolution. Dass es diesbezüglich bei exotischen Gehölzen ziemlich mau aussieht, nur nebenbei. Leider prägen genau die oft unsere Wälder, öffentliches Grün und vor allem Gärten. Deshalb gehen wir ausdrücklich auf die Gefahren invasiver Neophyten ein und beleuchten gleichzeitig, welche Rolle der Klimawandel in Zukunft spielen wird. Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie reif für die Praxis. Wir zeigen aus unserem jahrzehntealten Erfahrungsschatz unzähliger Projekte, wie man mit heimischen Gehölzen umgeht, wie man sie plant, pflanzt und pflegt. Ein kleiner Abstecher zu Hecken sei erlaubt. Einen ziemlich großen Buchteil machen dann die Wildgehölzporträts aus. Hier haben wir alles reingeschrieben, was wir über unsere mitteleuropäischen Wildgehölze wussten und das mit möglichst vielen Verwendungsbeispielen gefestigt. Ganz am Schluss richten wir noch einen Appell an alle, vor allem aber an die Politik: Beseitigt alle Hindernisse auf dem Weg zu einer biodiversen Landschaft und einer nachhaltigen Zukunft. Dieses Buch macht es vor. Den Weg der Wildgehölze. 624 Seiten. 1143 Fotos, zahlreiche Tabellen und Illustrationen. Rezension von Monika Ratte (AK Naturgartenforum): Ich hatte mir auf den Naturgartentagen in Hagen das Buch über Wildgehölze von Witt u Kaltofen gekauft - eigentlich, weil ich mir ein vernünftiges Nachschlagewerk über Wildgehölze erhofft hatte. Vorweg: das hat auf jeden Fall geklappt! Auf über 150 Seiten werden in 45 Porträts speziell für Gärten geeignete und empfehlenswerte Arten ausführlich und bebildert vorgestellt, wobei viel Wert auf Standortansprüche und ökologische Bedeutung gelegt wird. Also genau das, was im Naturgarten interessiert. Aber, was der Titel nicht unbedingt vermuten lässt: die Artenporträts beginnen erst auf Seite 410. Davor hat das Buch noch viel mehr zu bieten. Bereits die ersten beiden Kapitel („Einstieg“ und “Grenzenlos heimisch“) sind ein flammendes Plädoyer für heimische Gehölze inklusive ausgezeichneter und gut verständlicher Erklärungen ökologischer Zusammenhänge. Diese 80 Seiten sind ausgesprochen gut und flüssig lesbar, zumal die etwa 20 Fußnoten tatsächlich überwiegend Literaturverweise oder Begriffsdefinitionen sind. Ganz anders Kapitel 3 „Genetische Vielfalt“, ebenfalls 80 Seiten stark, welches vor Kalauern, Anekdötchen und „lustigen Leseransprachen“ wimmelt. Es ist sicherlich Geschmackssache, ob man sowas mag, in jedem Fall unterbrechen diese Einschübe, oft auch verpackt in die 69 (!) Fußnoten, den Lesefluss immer wieder. Da dieses Kapitel zudem etwas langatmig ausfällt, beginnt man trotz sehr guten Layouts unwillkürlich irgendwann, zu blättern. Dabei ist der Inhalt ausgesprochen spannend und liefert Stoff für Diskussionen: Die Autoren setzen sich kritisch mit dem Konzept der sechs Vorkommensgebiete für Gehölzarten in Deutschland auseinander, sowie mit der Vorgabe, bei Neuanpflanzungen auf regionale Herkunft zu achten, um Florenverfälschungen durch "nicht gebietsheimische" Arten zu vermeiden. Es folgen 100 Seiten über Wildgehölze als Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Tiere. Die reichlich bebilderten und sehr ansprechend geschriebenen, verständlichen Darstellungen lassen nicht nur das Biologenherz höher schlagen: Nahrungsbeziehungen, Koevolution, Generalisten und Spezialisten... anhand zahlreicher Beispiele wird auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche überzeugend verdeutlicht, welchen Wert Blüten, Blätter und Früchte von Wildgehölzen für Insekten, Vögel und Säugetiere haben. Nach dem xten Beispiel gerät man zwar in Versuchung, etwas quer zu lesen – dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb kommt die Botschaft an: Wildsträucher sind ein unverzichtbares Element im Ökosystem, insbesondere in Form von Hecken haben sie eine wichtige Funktion als Lebensraum und als „Straßen der Natur“. Und es gibt ganz praktische Tipps für den eigenen Garten: „Hecken sollten im Grundgerüst aus Weißdorn, Schlehen und Wildrosen bestehen“. Wenn Platz ist, werden außerdem explizit empfohlen: Salweide, Haselnuss, Brom- und Himbeere, Feldahorn, Vogelbeere, sowie heimische Vetreter von Buchen (Carpinus), Heckenkirschen (Lonicera), Kreuzdorn (Rhamnus), Hartriegel (Cornus) und Apfel (Malus). Sehr positiv ist anzumerken, dass es nicht bei der Darstellung von tierischen Nutzerzahlen bleibt, sondern es werden stets biologische Phänomene und Zusammenhänge dargestellt. So erfährt man in diesem Kapitel viel Spannendes über die Verbreitung von Früchten und spezielle Anpassungen und Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen. Über das Thema Raupenfutterpflanzen wird übergeleitet zu einem oft vernachlässigten Thema enormer ökologischer Bedeutung: die sogenannten Mikropflanzenfresser (MPFs). Damit sind alle pflanzenfressende Klein-Organismen gemeint, also neben Käfern, Schmetterlingsraumen, Blattwespen und Blattläusen insbesondere auch mit bloßem Auge gar nicht sichtbare Pflanzenfresser wie Pilze, Blattminierer und Gallen. Witt und Kaltofen stellen auf Basis der Datenbank „www.bladmineerders.nl“ dar, welch umfassenden Wechselbeziehungen zwischen Wildgehölzen und Mikropflanzenfressern bestehen. Und sie versäumen es auch nicht, auf „das große Ganze“ hinzuweisen und Nahrungsketten und Sekundärkonsumenten in den Blick zu nehmen. Nach Lesen dieses Kapitels betrachtet man (nicht nur) eine Weide im eigenen Garten mit anderem Blick. Und man stellt beruhigt fest, dass Wild- und Kulturobst durch teils jahrtausendelange Coevolution mit tierischen Nutzern ein Sonderstatus zuerkannt wird: sie können als Ergänzung zu heimischen Wildgehölzen sogar das „Tüpfelchen auf dem i“ sein. Zum krönenden und sehr praxisorientierten Abschluss stellen die Autoren den Nutzen, bzw. besser Nicht-Nutzen exotischer Sträucher und Gehölze (Neophyten) für heimische Pflanzenfresser dar. Anschaulich, sehr differenziert, fachlich fundiert und durch zahlreiche Literaturdaten belegt bringen sie die Problematik auf den Punkt mit der Aussage, die nicht nur für die allseits verbreitete Lorbeer- Kirsche zutrifft: „Ihre Blätter sind tierökologisch gesehen so gut wie Plastik“. Angesichts der Vielzahl an Studien, die diese Aussage belegen, wundert man sich unwillkürlich, warum dieses Wissen von Baumschulen und Gartencentern so konsequent ignoriert wird. Da der Laie oder Naturgarten-Anfänger angesichts deren üblichen Angebots oft gar keine Chance hat, zwischen exotisch und heimisch zu unterscheiden und auszuwählen, nennt dieses Kapitel auch konkrete Alternativen zu häufigen exotischen Ziersträuchern - sehr hilfreich! Während die meisten exotischen Gehölze „nur“ nicht nützlich sind, gibt es auch solche, die aktiv Schaden anrichten: die invasiven Neophyten. Diesen widmet sich das 5. Kapitel. Schnörkellos, verständlich und erneut durch zahlreiche Literaturquellen belegt wird erklärt, welche Gehölze als invasive Neophyten eingestuft werden und auf welche Weise und warum sie heimische Ökosysteme nachhaltig zerstören. In diesem Zusammenhang revidiert Witt klipp und klar seine früheren Aussagen zum Sommerflieder und appelliert an die Leser, auf diesen zu verzichten. Auch das Thema Hybrisidierung wird angesprochen. In diesem Kapitel erhält man als Leser eine Ahnung von den bürokratischen Mühlen im Naturschutz. Anhand des Blasenstrauchs (heimisch in Südeuropa und dem südlichen Mitteleuropa) wird der Unterschied zwischen Invasion und Kolonisation erklärt und es wird erläutert, zu welch absurden Blüten es führen kann, wenn „administrative Grenzen, die die Naturschutzpolitik bestimmen“ zur Einteilung in „heimisch“ oder „nicht heimisch“ herangezogen werden. Schließlich wird auch das Thema Klimawandel angesprochen, denn „Die Folgen des Klimawandels sind dabei genauso subtil wie die invasiver Arten“, und es wird gezeigt, warum Exoten die falsche Antwort und sogenannte Klimabäume eine „exotische Sackgasse“ sind. Dieses Kapitel endet mit einem Leitfaden zur Gehölzauswahl einschließlich „Entscheidungsbaum zur Beurteilung der Eignung von Gehölzarten für die Verwendung im Siedlungsraum unter ökologischen Gesichtspunkten“. Spätestens jetzt wird das Buch zum Lehrbuch nicht nur für Ökologie sondern auch für Naturschutz und Planung. Nach diesen gut 300 Seiten geht es in die Wildgehölz-Praxis (Kapitel 6) – und hier hauptsächlich um die professionelle Planungspraxis für den öffentlichen Raum: Standortansprüche, Gestaltung, Vermehrung, Pflanzmethoden, Verbissschutz, (maschinelle) Heckenpflege usw. Viele Informationen und z.B. die tabellarische Übersicht über die Eigenschaften und Ansprüche heimischer Gehölze sind jedoch auch für den privaten Naturgärtner hilfreich. Sehr aufschlussreich ist die „Hitliste häufiger Fehllieferungen“ (exotische statt heimische Art) inklusive Beschreibung der Merkmale, anhand derer man den Unterschied erkennt. Im „Hecken-Spezial“-Kapitel räumen die Autoren gnadenlos auf mit weit verbreiteten Missverständnissen über die allseits beliebten Benjes-Hecken (“der Begriff wird vielfach falsch gebraucht und genauso falsch gelehrt“) und geben Tipps, wie man es richtig macht. Immerhin wird auch den als vermeintliche Benjes-Hecke häufig angelegten „Schichtholzwällen“ eine Bedeutung als „tierökologische Bereicherung“ zugestanden. Nur eine Hecke wird sowas eben nie. Dann, nach sage und schreibe gut 400 Seiten, beginnen die Artenporträts. Hier liegt der Fokus klar auf für Gärten geeignete Wildgehölze. Auf Basis des bisher Gesagten zum Thema einheimisch und ökologischer Nutzen werden Arten und Sorten eingeordnet und man findet ausführliche Informationen zu Standort, Wuchsform usw. , alles sehr aussagekräftig bebildert. Dieser Teil schließt mit dem Satz „Das hier ist ein Mutmacherbuch“ und klaren Handlungsempfehlungen zum „Tiere pflanzen“, nicht nur im eigenen Garten. Statt eines Nachwortes endet das Buch mit einem 30 Seiten umfassenden grundsätzlichem Kapitel zu den Themen Biodiversitätskrise, Insektensterben und Artensterben generell. Hier geht es weit über das Thema Gehölze hinaus und wird auch gesellschaftskritisch. Es werden vermeintliche Grundsätze hinterfragt und widerlegt („Das Narrativ vom Wald als natürlicher Klimax-Gesellschaft“) und verschiedene Handlungsfelder aufgezeigt (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Siedlungsbereich). Die Autoren beschränken sich aber nicht darauf, auf Probleme hinzuweisen, sondern liefern etliche „Ideen für eine biodiverse Zukunft“ in Form konkreter Vorschläge und Empfehlungen. Sie setzen sich sehr kritisch mit bestehenden Naturschutzkonzepten und bürokratischen Hürden auseinander und betonen die Notwendigkeit wissenschaftlicher Untersuchungen. Fazit: Das Buch „Wildgehölze – Heimische Gehölze für Gärten und andere Freiflächen“ von Witt und Kaltofen ist viel, viel mehr als ein Nachschlagewerk über heimische Wildgehölze. Es ist eine gut verständliche, umfassende und überzeugende Einführung in Ökologie, Naturschutz und Planung von Gärten und öffentlichen Flächen, ergänzt um 150 Seiten Artenporträts heimischer Gehölze. Auf Basis umfangreicher Literaturrecherchen und eigenen Untersuchungen und Beobachtungen wird die enorme ökologische Bedeutung von Wildgehölzen veranschaulicht. Die Vielfalt an Informationen wird nach jedem Kapitel zusammengefasst. Das Buch ist sehr gut lesbar geschrieben (Ausnahme von der Regel: Kapitel 3), reichlich und aussagekräftig bebildert und hat ein sehr übersichtliches und ansprechendes Layout. Dieses Buch dürfte gern zur Pflichtlektüre von Gartenplanern, Baumschulbetreibern und allen im Naturschutz Tätigen werden. Privaten Gartenbesitzern sei es ebenfalls wärmstens ans Herz gelegt. Die Gesamtaussage zum Thema Wildgehölze wird im letzten Satz auf Seite 600 perfekt zusammengefasst: „Wir retten nicht die pflanzliche oder tierische Biodiversität. Wir retten uns“.
Bau mit uns wilde Welten! Ein Themenheft zu einfachen Naturgartenelementen, die einen „normalen“ Garten schnell aufwerten können, Bauanleitungen für verschiedene Niststrukturen, unbedingt etwas für Kinder und für uns Laien … vielfach erreichten solche und ähnliche Wünsche die Redaktion der Natur&Garten. Et voilà hier ist es nun: ein Themenheft mit sinnvollen Projekten, die kleine und große Menschen ohne Gartenbaufachbetrieb und ohne riesigen Aufwand umsetzen können. Vorgestellt werden Lebensräume, die sich in (fast) jeden Garten leicht integrieren lassen. Wir konnten erfahrene und beliebte Autorinnen und Autoren gewinnen, uns einen Einblick in diese Lebensraumstrukturen zu geben. Von der Wildblumenwiese bis zum Miniteich sind große und kleine Projekte dabei, die sich allesamt auch gemeinsam mit Kindern umsetzen lassen.Umfang: 60 Seiten, Gewicht: 190 gPapier und Druck: Enviro Value FSC-Recycled-zertifiziert (Blauer Engel), klimaneutral, mit Farben auf Pflanzenölbasis nach DIN ISO 12647-2 Die Fachzeitschrift des NaturGarten e.V. zu verschiedenen Naturgartenthemen. Der Bezug der aktuellen Zeitschriften und der Zugriff auf alle digitalen Ausgaben enthalten im Mitgliederbeitrag, weitere Printausgaben zum vergünstigten Mitgliederpreis. Ausgabe 1/2025: 9,50 EUR (Mitgliederpreis: 7,50 EUR)
Naturnahe Erlebnisräume für Kinder im Garten Bewegen - Verstecken - EntdeckenNichts für Stubenhocker: Das Buch lädt dazu ein, den Familiengarten in einen Ort voller Abenteuer und Spielfreude zu verwandeln. Schritt für Schritt entstehen dank detaillierter Bauanleitungen, Gartenpläne und kreativer Ideen naturnahe Erlebnisräume. Alle Gestaltungsvorschläge setzen auf natürliche Materialien und stellen das spontane Spiel in den Vordergrund. Anders als vorgefertigte Spielgeräte fördern die selbst gebauten »Spielplätze« mit Wackelsteg, Wasserspielplatz oder Kletterparcour den kindlichen Forschungsdrang, die freie Bewegung und die Fantasie. Mit jedem Tier und jeder Pflanze, die in den Garten Einzug halten, wächst das Naturverständnis, es entwickeln sich Empathie und emotionale Bindungsfähigkeit. Naschplatz oder Gummibärchenspirale lassen die Kinder mit allen Sinnen genießen, im Spielgebüsch oder Baumhaus sind sie ungestört und abgeschirmt von der Erwachsenenwelt. So wird der Garten zum Lieblingsort für die ganze Familie – mit gesunden und glücklichen Kindern.Illustrationen: Margret Schneevoigt160 Seiten, 17 cm × 24,5 cm, Hardcover gedruckt auf 100 % Recyclingpapier
Diebstahl, Mord und Trickbetrug - Kriminelle Machenschaften unter Tieren und Pflanzen Können Tiere von Natur aus böse sein? Überlebens- und Fortpflanzungsstrategien in der Natur sind das Ergebnis evolutionärer Anpassung. Somit sind die Beteiligten nicht wirklich Verbrecher. Die Verbrechen im Tier- und Pflanzenreich gehen weit über das Fressen und gefressen werden hinaus. Dieses Buch geht auf die wahren Verbrechen in der Natur ein, deckt aber auch die Hintergründe auf. Farina Graßmann geht raffinierten Täuschungsmanövern, hinterlistigen Fallen und dreisten Dieben in der Tier- und Pflanzenwelt auf den Grund und zeigt, welche Strategien dahinterstecken.Mit llustrationen von Cornelis Jettke192 Seiten, 216 x 136 x 15 mm, 278 gErscheinungsdatum: 17.02.2025
Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere gestalten Gleich loslegen mit vielen Profi-TippsWir wollen einen Naturgarten – und jetzt packen wir es an! Naturgärten tun gut. Sie bieten uns Naturerlebnis, Naturgenuss – und Lebensräume mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig machen sie es möglich, im eigenen Lebensumfeld zwei der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit aktiv anzugehen – die Klimakrise und den dramatischen Rückgang der Biodiversität. Doch schnell tun sich für Naturgarten-Neulinge viele Fragen auf: So »anders« und ungewohnt ist manches gegenüber der gewohnten Weise, im Garten zu arbeiten. Welche Pflanzen soll ich verwenden? Jätet man noch Unkraut? Was wünschen sich die Insekten wirklich? Andererseits möchte man auch gleich im Garten loslegen. Beiden Bedürfnissen wird dieses Buch gerecht: Es beantwortet die allerersten, brennenden Fragen zu ökologischen Hintergründen sowie sinnvoller Naturgartenanlage und Pflege. Zugleich erleichtern konkrete Projekte den persönlichen Einstieg und erste Gestaltungen, ob komplette Neuanlage oder nur ein kleines Beet. Dieses Buch macht Mut, den Einstieg zu wagen und Schritt für Schritt den eigenen Naturgarten fachlich fundiert zu bauen und wachsen zu lassen. 192 Seiten, 17,5 cm × 24,5 cmHardcover
Das neue Fachmagazin ist da:
15 Jahre Naturgarten-Akademie
Wie gut, dass es die Naturgarten-Akademie gibt! Seit nunmehr 15 Jahren folgt sie dem Ziel, das Wissen um die erfolgreiche Planung, Gestaltung und Pflege naturnaher Flächen zu verbreiten und in die Praxis zu bringen. So hat sie über eine zweijährige Fortbildung mittlerweile eine ganze Schar begeisterter „Naturgarten-Profis“ hervorgebracht, die dieser Idee zu immer neuer Gestalt verhelfen – und die mit ihren vielfältigen Erfahrungen unser Netzwerk bereichern.
Feiern wir mit dieser Ausgabe der Natur&Garten also das Momentum, das die Naturgarten-Idee mit der Akademie und ihrem Profikurs gewonnen hat, und lernen wir sie kennen – ihre Entstehung, ihre Absolventinnen und das Netzwerk der Expertinnen, die als Referierende und Fachbetriebe zugleich das Rückgrat der Ausbildung sind!
Natur&Garten: Neueste Ausgaben
Über den NaturGarten e.V.
Wir sehen die Gärten und die Grünflächen der Zukunft als bunte und vielfältige Lebensräume, mit heimischen Pflanzen und Tieren, abwechslungsreichen Lebensraumstrukturen und einer nachhaltigen Gestaltung und Bauweise. Diese Gärten sind anpassungsfähig an sich ändernde Lebens- und Klimabedingungen und bieten Raum für Erholung, Entspannung sowie Natur-Erlebnis genau dort, wo wir leben und arbeiten.