Wunderwelt Totholz
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Produktinformationen "Wunderwelt Totholz"
Unterwegs im Lebensraum von Waldkauz, Hirschkäfer und Holunderschwamm - Entdeckt und fotografiert von Farina Graßmann
Als Reich der Wunder zeigt sich Totholz in diesem Buch. Mit ihrer Kamera war Farina Graßmann unterwegs in diesem einzigartigen, oft unterschätzten Lebensraum. Ihre Texte erzählen Geschichten aus einer verborgenen Welt. Waldkauz, Fledermaus, Kopfweide und Zunderschwamm sind der Naturfotografin auf ihren Streifzügen ebenso begegnet wie Biber, Hirschkäfer und Feuersalamander. In ihren Fotos entfaltet sich die Schönheit dieses Lebensraumes in ihrer ganzen Pracht.
Das Buch zeigt interessante wie spannende Seiten der Pflanzen, Tiere und Pilze – und plädiert zugleich für deren Wertschätzung, Respekt und Schutz. Zum tieferen Verständnis der Lebenszusammenhänge finden sich Informationen zum Waldzyklus, zu Biotopbäumen oder zur Entstehung von Baumhöhlen. Darüber hinaus gibt es Tipps, wie jeder etwas tun kann für mehr Totholz im Garten oder Wald. Totholz ist alles andere als tot: Zum einen ist es nicht auf abgestorbene Bäume beschränkt. Zum anderen regt sich mit dem Sterben des Baumes neues Leben in ihm. Das macht Totholz zu einem unersetzlichen Lebensraum für zahlreiche Arten. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist seine Funktion, Wasser und Kohlenstoff zu speichern, von unschätzbarem Wert. Ein Buch für den Wald mit Zukunft!
160 Seiten, 16 cm × 22,5 cm, Hardcover, 410g
Fotografie: Farina Graßmann
| Rezension aus unserem AK Jury Buchempfehlung (Anja Saager) |
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Wunderwelt Totholz ist ein Sachbuch, im pala Verlag erschienen. Es gehört zur Naturschutz-Reihe und hat dasselbe Format, Hardcover, 160 Seiten. Die Autorin, Farina Graßmann , ist eine junge Naturfotografin, die sich schon von kleinauf für die Natur interessiert und sich für deren Schutz engagiert. Sehr tiefgründig und die Neugier des Lesers immer wieder von Neuem entfachend schreibt sie über Totholz, was das ist, wo wir es finden und für wen es nützlich sein kann. Die verschiedenen Vorkommens-arten von Totholz ( stehendes Totholz, liegendes Totholz, Totholz im Wasser und als Mikrohabitat ) beschreibt sie im ersten Viertel des Buches sehr ausführlich und in einer lockeren, dennoch seriösen Schreibweise. In den nächsten zwei Dritteln geht sie ganz systematisch auf verschiedene Tiere und Pflanzen im Lebensraum Totholz ein. Die Porträts sind mit wunderschönen Fotografien bebildert. Da merkt man, die Fachfrau und das Talent zur Naturfotografin. Ich habe mich von der ersten Seite an angesprochen gefühlt. Farina Graßmann hat mich abgeholt und ist mit mir ganz tief eingetaucht in die Welt der Natur und speziell in die Totholznischen, in denen es nur so wimmelt von Leben. Ich konnte viel Neues dazu lernen und altes Wissen auffrischen. Wenn ich nicht sowieso schon nach dem Naturgarten Prinzip gärtnern würde, wäre ich spätestens durch diese Lektüre dazu gekommen. Die Vorschläge und Beispiele im letzten Kapitel haben auch mich eingeladen, einmal genauer in meine Totholzstrukturen im Garten zu schauen und die ein oder andere Ecke für neue Totholz-Projekte zu reservieren. Es dürfte keinem schwerfallen, etwas aus diesem Buch auszuprobieren und somit ein Stück mehr unsere wertvolle Natur zu schützen. |
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