Die Vogelbeeramsel. Biologische Sach- und Quatschgeschichten für Kleine und Große.

Die Vogelbeeramsel. Biologische Sach- und Quatschgeschichten für Kleine und Große.
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  • 7351
  • Reinhard Witt, Stefan Berchtold
  • 978-3-981857-3-5-1
  Reinhard Witt/Stefan Berchtold: Die Vogelbeeramsel. Biologische Sach- und... mehr
Produktinformationen "Die Vogelbeeramsel. Biologische Sach- und Quatschgeschichten für Kleine und Große."

 

Reinhard Witt/Stefan Berchtold: Die Vogelbeeramsel. Biologische Sach- und Quatschgeschichten für Kleine und Große.

Auch das noch. Alle warten sehnsüchtig auf das Topfbuch. Alle. Verzweifelt. Stattdessen ein Kinderbuch. Unverschämt. Doch nachdem ständig Schauspieler, Sänger, Politiker Kinderbücher schreiben, um etwas für die Nachwelt zu hinterlassen, dachte ich mir, dass ich als Schreiber auch was schreiben könnte, für die Mitwelt. Und dank des kongenialen Illustrators wurde es dann wirklich was. Jetzt ist es da. Für alte und junge Kinder. Mehr info?

Worum es geht? Da wäre mal die Hauptgeschichte. Sie spielt auf einer ziemlich sandigen Insel an Nord- oder Ostsee. Wo Überleben schwer ist. Trotzdem wachsen da Pflanzen. Wie ist das möglich? Die Antwort lautet: Ökotypen. Vogelbeeren, die an Dürre, Hitze, schneidende Winde angepasst sind. Was ganz besonderes. Die Hauptgeschichte ist, wie eine Vogelbeere von der Vogelbeeramsel verspeist wird, zu wachsen versucht, es beinahe nicht schafft und knapp überlebt. 

Aber das macht sie nicht allein. Natur knüpft Netzwerke und alles hängt mit allem zusammen. Jetzt kommen viele kleine Nebengeschichten ins Spiel. Alles Tiere, die in irgendeiner Weise mit der Vogelbeere zusammenhängen: bestimmte Schmetterlinge, Bienen, dazu Blattläuse, Marienkäfer, Ameisen. Zu Ameisen passen Ameisenlöwen. Und sogar Hase und Fuchs sagen sich da oben gute Nacht, das versucht jedenfalls der Fuchs hinzukriegen. 

Na ja, wie das so ist: Jeder will überleben und macht das auf seine Art. Klappt natürlich nicht immer, auch das ist Natur. Aber jeder versucht, seine Geschichte zu erzählen, die seines Lebens. 

Der biologische Hintergrund ist somit klar definiert. Doch nun kommen die Charaktere ins Spiel, die leicht skurril oder auch abgedreht sind. Ziemlich verrückt machmal, was so zwischen den Seiten passiert. Ein Igel, der sich die Hacken abrennt im Sand. Der Sandlaufkäfer, schnell wie ein Düsenflieger, der Fasan, … Und zu allem Überfluss das sprechende Ei. 

Gezeichnet hat Illustrator Stefan Berchtold, mit vielen kleinen witzigen Szenen und Figuren, die einem manchmal sehr vertraut vorkommen in ihrem Gehabe. Dabei ist ihm auch das eine oder andere Tier hineingerutscht ist, was gar nicht auf die Insel gehört, ein ständig missverstandenes Schwein zum Beispiel oder ein tanzender Bär. Gar nicht zu reden von der Silberameise aus den Wüsten Nordafrikas, der es aber hierzulande noch zu kalt ist. Sie wartet noch ein bisschen - auf den Klimawandel. Die Story ist vielschichtig. Na ja. und weil das Leben gerade und überhaupt so verrückt ist und gar nicht mehr so klappt, wie es soll, wundert auch nicht, dass manches schiefgeht. Stefan Berchtold erfand im Grund nicht nur eine Vogelbeeramsel, sondern acht. Aber nur eine durfte ins Buch. Ins Buch nämlich, das woll(t)en alle. Bis auf die Schwester der Vogelbeere, die plötzlich nicht mehr möchte, aber damit verraten wir schon die Geschichte… 

Weil echte Natur aus vielen Mitspielern bestehen muss, die nicht alle wertschätzen, hat Illustratorin Zoë Matt-Williams zum Schluß noch 28 Spinnen in die Geschichten eingewoben, die es im Spinnensuchspiel zu entdecken gilt. Denn auch die wollten ins Buch, einfach leben und mitten drin sein, endlich und einmal so richtig erkannt und erfunden werden. 

Für wen das alles ist? Ganz klar, für die Nord-, Ost-, West- und Südfriesen. Also für Niedersachsen und alles daneben und darunter. Und so. Bloß nicht für Bayern, nicht für Züricher - und auch kein Wiener sollte das Buch anschauen. Führt zu Meeresrauschen in den Ohren und zu Sehnsucht nach heißem Sand. Oder zu sommerlichen Monsterstaus auf der A 9 München-Berlin. 

Nun wollen Sie bestimmt noch wissen, für welches Alter das Buch ist. Sagen wir mal für Kids so ab 5? Bzw. 6-9? Oder für die älteren, so ab 10 bis 99? Nur nicht für 100jährige. Also meinen Papa. 

(Reinhard Witt)

1. Auflage 2022, 76 Seiten, Hardcover. Nicht im Buchhandel erhältlich.

 Illustratoren: Stefan Berchtold, Zoë Matt-Williams

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